Kampfbahn "Rote Erde" Dortmund

Stadion Rote Erde / Borussia Dortmund / Nordrhein-Westfalen / Deutschland


Das Stadion Rote Erde, früher Kampfbahn Rote Erde, wurde 1926 in Dortmund in der Nähe zu den Westfalenhallen an der Strobelallee errichtet. Seit dem Bau des Westfalenstadions liegt es Quasi im Schatten dessen Osttribüne. Auch wenn es mittlerweile vom Glanz des größten deutschen Stadion in der unmittelbaren Nachbarschaft überstrahlt wird, ist das ganze Positiv zu sehen, denn es das Stadion existiert ja noch.

Nach seiner Eröffnung 1926 war es ab 1937 bis zur Eröffnung des Westfalenstadions 1974 die Heimat des BVB. Zwischenzeitlich verfügte das Stadion in den 1960er Jahren dank einer zusätzlich aufgebauten Holz-Stehtribüne über eine Kapazität von 42.000 Zuschauern. 

Diese erhöhte Kapazität war aufgrund des oft hohen Zuschauerinteresses für die Spiele des BVB wichtig. Bei den Bombenangriffen auf Dortmund im Zweiten Weltkrieg wurde das Stadion schwer beschädigt. 

In den Nachkriegsjahren wurden die Kriegsschäden zügig beseitigt und Borussia Dortmund feierte hier in den 1950er und 1960er Jahren große Erfolge.

Das Stadion ist nur noch für 9.500 Zuschauer zugelassen, in Ausnahmefällen ohne Gästeblock dürfen 9.999 Menschen rein.

Zuvor bot die Kampfbahn 25.000 Plätze, der Zuschauerrekord mit 42.000 Zuschauern wurde mittels Zusatztribünen erreicht.