Dezember 17

Silvesterspiel des SC Roden logischerweise am 31.12.17

Der letzte Kick in 2017 war heute das traditionelle Silvesterspiel des SC Roden der auf dem kleinen Hartplatz der Sportanlage Roden Nord stattfindet. Zwar wird dieser nicht in die Statistik 2017 mit eingehen, aber dennoch ist das nicht nur eine reine Spassveranstaltung.

11 gegen 11 geht es auf dem kleinen Hartplatz zur Sache, wobei auch der Trinksport nicht zu kurz kommt. Jeder Torschütze muss einen Kurzen trinken, die weiteren Trinkstrafen liegen anscheinend im ermessen des Schiedsrichters.

Damit der Rest der Akteure nicht zu kurz kommt stehen diverse Bierkisten bereit, somit stieg natürlich mit andauernder Spielzeit auch der Alkoholpegel auf dem Geläuf.

Trotzdem wurde ansehnlicher Fußballsport geboten, ich habe da schon wirklich viel schlechtere Spiele gesehen. Dieses Silvesterspiel hat sicherlich das Zeug zur Kultveranstaltung.

Ich hätte da noch einen kleinen Tipp für den Veranstalter, bringt das Spiel auf den großen Hartplatz und die Hoppergemeinde wird es euch danken...

Der SC Roden (Blau) hat den SC Roden (Gelb) klar besiegt, das offizielle amtliche Endergebnis kann ich an der Stelle leider nicht mitteilen, aber heute zählte einfach nur der Spass an der Sache.

 

Somit wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Die nächsten Spiele lassen ja zu Glück nicht all zulange auf sich warten.

26.12.17 KSC Lokeren vs. KV Mechelen


Alle Jahre wieder wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt ruft das Königreich Belgien und bittet um einen Besuch. In diesem Jahr war die Auswahl auf ein Spiel beschränkt, da wir den Rest schon irgendwann erledigt hatten, somit war das Ziel an diesem 2. Weihnachtsfeiertag mit Lokeren recht früh klar. Karten gab es Online in allen Kategorien, sodass wir uns schon im Vorfeld welche sicherten um am Spieltag keinen Stress mit der Ticketbeschaffung haben zu müssen.

Kurz vor 9 Uhr ging es zu hause gemütlich los. Nach dem obligatorischen Tankstopp in Luxemburg fuhren wir nach Leuven wo meine Frau ihrem Tassensammelwahn frönte, danach schauten wir uns noch etwas in der Innenstadt von Leuven um. Die Besichtigung war allerdings zeitlich etwas eingeschränkt da wir nicht allzuviel Zeit hatten, das wird aber sicherlich noch einmal nachgeholt.

 

Pünktlich kamen wir in Lokeren an wo sich die Parkplatzsuche allerdings als nicht ganz so einfach herausstellte. Routiniert folgte ich einigen einheimischen die Zielsicher ein Wohngebiet in der Umgebung aufsuchten, und siehe da Kostenloser Parkraum und das sogar noch in Akzeptabler Entfernung zum Stadion. Dieses war über einen Schotterweg in 10 Minuten erreicht, das sogar noch genau an der Tribüne wo unsere Plätze waren. Allerdings hatte das Einlass System so seine Probleme mit den zu Hause ausgedruckten Karten und verwehrte uns den Zugang zum Stadion. Das war aber anscheinend ein Problem das nicht nur uns betraf, mehre Leute haderten schon mit dem Ordner am Tor wegen ihrer nicht funktionierenden Tickets. Diesen schlossen wir uns an, nach kurzer freundlicher Diskussion beschritt der Chefordner den kurzen Dienstweg und lies uns alle durch das große Tor hinein. Respekt dafür, das hätte es in Deutschland ganz sicher so nicht gegeben an einem Bundesligastadion.

 

Das Stadion kam Belgientypisch mit vier verschiedenen Tribünen daher, einfach immer wieder faszinierend wie die Belgier ihre Stadien zusammenschustern. Und dieses hier war vom Zustand her sogar ganz ordentlich hatte aber dennoch was fürs Auge zu bieten.

Das Spiel war dann wie erwartet nicht so der Bringer, wir hatten bei einem Spiel zweier Abstiegskandidaten auch nicht wirklich viel erwartet. Mehr Krampf als Kampf auf beiden Seiten und die Partie verflachte zusehends. Bis in der 63. Minute Steve de Ridder, unter Tosendem Applaus eingewechselt wurde. Spaßeshalber sagte ich noch zu meiner Frau, mit diesem Namen bist du zum Helden geboren, was anderes geht da gar nicht. Und tatsächlich das Spiel von Lokeren wurde besser und kippte zusehends in die Richtung der Hausherren. In der 76. Minute bereitete eben dieser Steve de Ridder sensationell das 1-0 vor. In der Nachspielzeit krönte der Ridder seine Leistung mit einer neuerlichen Weltklasse Flanke zum 2-0, das Stadion stand Kopf und feierte seinen Helden…

 

Das war aber auch schon der Höhepunkt der Stimmung, ansonsten waren die Fans aus Mechelen, meiner Meinung nach etwas präsenter über 90 Minuten.

Für uns ging es nun auf die 436 Kilometer lange Heimfahrt, die noch durch einen Frituur Besuch in Arlon unterbrochen wurde, zurück. Auch dieser Ausflug nach Belgien hatte sich wieder einmal mehr als gelohnt.

03.12.17 OSV Rastatt vs. SpVgg Ottenau 2

Es geht wenn man will!

Ein Spiel nach dem anderen wurde abgesagt, ob Hartplatz Kunstrasen oder Rasen.

Vor 10 Jahren wäre das bisschen Schnee sicherlich kein Problem gewesen, da wurden die Linien frei gemacht und los ging's aber in der heutigen Zeit verliert man bei ein paar Schneeflocken leider gleich die Nerven.

Aber es gibt sie dann doch die positiven Ausnahmen die nicht pienzen und ihr Spiel spielen und auch spielen wollen!

Wenn das dann auch noch in netter Begleitung in Form von einem der Mitschreiber von "Die Sportplatzgänger" und in einer gammeligen Ranzbude stattfindet (positiv gemeint;) - gehts besser fast gar nicht mehr;-, erwähnenswert wäre noch das leckere Hatz Export das man unbedingt probieren sollte;)
Wir lieben einfach diese Sportplätze wo jeder Stein oder jedes Holzbrett auf der Tribüne eine Geschichte erzählen kann, einfach herrlich.

So auch der Französiche Sportplatz in Rastatt, der für uns heute ein Erlebnis war.

03.12.17 OSV Rastatt vs. SpVgg Ottenau 2  4-2 Kreisliga B Staffel 4 Baden Baden