3 Wochen am Stück

 

14.09.19-06.10.19

Möge die Tour beginnen…!

Anfänglich waren wir uns nicht einig, wo es hingehen sollte, wollten doch 3 Wochen mit reichlich Programm gefüllt werden. Erst war die Idee Richtung Norden zu fahren, Dänemark und Schweden, evtl. noch Norwegen. Oder doch wieder Richtung Süden? Nach langem Hadern wurde aufgrund der Spiele dichte doch der Süden auserkoren.

So ging es am Samstag um viertel nach Zwölf auf die erste Etappe der Tour. Diese sollte uns nach Möglichkeit bis an die tschechische Grenze bringen, wenn es der Verkehr zulässt.

Perfekt im Zeitplan kamen wir am Campingplatz SeePark in Neubäu am See an. Nach sehr unkomplizierter Anmeldung, stand 15 Minuten später der Wohnwagen an seinem Platz für die nächsten 2 Tage. Aber nun mussten wir auch schon wieder los, um vor dem Fußball noch Munition für den Suff am Abend zu besorgen.

Zum Auftakt gibt es also mal wieder ein Kick in Bayern und weil wir uns dann auch nicht Lumpen lassen wollen, in einem Ground der Geileren Kategorie.

Die Fahrt zum Stadion verlief ebenso so reibungslos wie Anfahrt zum Camping und so schlugen wir überpünktlich in Bad Kötzting auf.

 

 

14.09.19 1. FC Bad Kötzting 2 vs. FC Chamerau 5–1 Kreisklasse Cham / Sad, Stadion am Roten Steg

Hier erwartet uns dann ein richtiges Brett, die 1981 erbaute Holztribüne ist eine wahre Augenweide die 400 Kilometer Anreise absolut Rechtfertigen. Auf der anderen Seite rundet ein Hang mit Naturstufen und Bänken das ganze ab.

Der Imbiss war leider zum Spiel der 2. Mannschaft schon geschlossen, dafür gab es Wurstsemmeln aus dem Vereinsheim, dazu eine Halbe Helles von Dimpfl Bräu, hatte ich bislang auch noch nicht und so erfreut sich das Sammlerherz umso mehr.

Einfach herrlich hier in Bayern, da kannst du so oft kommen wie du willst, du findest, immer wieder ein Bier, das du noch nicht kennst.

Das Spiel war auch richtig gut, die Hausherren drehten einen frühen Rückstand in ein letztendlich verdientes 5–1.

Da kann man von einem durchaus perfekten Tour Auftakt reden, der Lust auf mehr macht. Zurück am Campingplatz wurde auch direkt die Beute aus dem Supermarkt vernichtet. Beim Blick auf den Spiele-Zettel der kommenden Tage bekomme ich direkt Angst vor mir selbst, so Prall gefüllt war dieser nur selten bislang.

 

Der erste Nacht im Wohnwagen war wie üblich ein Traum, zu Hause hat man einfach nicht die Ruhe um entspannt Auszuschlafen.

Nach dem Frühstück ging es gleich Richtung Tschechien wo einiges auf der To do Liste Stand. Zuerst wurde mal bei den Chinesen vorbeigeschaut, da gab es überall denselben Ramsch, aber meine Frau wurde selbstverständlich fündig.

 

Da noch etwas Zeit war bis zum Spiel, ging es noch nach Taus, oder auch als Domazlice bekannt. Dessen historischer Stadtkern kann schon richtig etwas und steht zu Recht seit 1975 unter Denkmalschutz.

Ein wenig Zeit sollte man sich für das Städtchen schon nehmen, denn auch einige Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein.

Aber nun musste es Rasch weiter zum Fußball gehen.

 

 

15.09.19 Spartak Prvni Klenčí pod Čerchovem vs. FK Plana 4–0 I.B. Trida Skupina A Pilzensky Kraj, Stadion Klenci

Für uns ist das ja immer ne ganze Ecke zu Fahren, um in Tschechien Fußball zu schauen, da genießt man die Bierpreise schon Intensiv. Was will man auch bei 80 Cent für den Halben Liter Verkehrt machen und das auch noch Frisch Gezapft.

Der Sportplatz für Tschechische Verhältnisse dann eher unterer Durchschnitt, aber das soll uns heute mal egal sein. Das Spiel war auch nicht so der Bringer, aber wie schon erwähnt, bei den Bierpreisen ist das Jammern auf ganz Hohem Niveau. 

Der Sportplatz hat einige Bänke vor dem Sportheim, ein Teil davon ist sogar überdacht. Ist aber nur von einer Seite zugänglich, das finde ich immer Kacke, weil meine Sportplatzrunde gehört dann doch irgendwie immer dazu.

Nun musste es aber richtig Fix gehen, aber dank des Schiedsrichters, der schon einige Minuten reingeholt hat und der überragenden Leistung des Fahrers kamen wir in der 3 Spielminute am Ground an. Ich weiß, das treibt einigen unserer Gilde den Schweiß auf die Stirn, aber mir ist das relativ Egal.

 

 

15.09.19 SV Neukirchen beim Heiligen Blut vs. SC Ettmannsdorf 0–2 Landesliga Bayern Mitte

Also dann ganz schnell rein und direkt zum Bierstand, man will ja Schließlich den Flüssigkeitshaushalt reguliert wissen!

Also zurück in Bayern folgt dann der nächste Ground aus der Landesliga Mitte. Wieder mit einer Holztribüne, so langsam werde ich Fan dieser Gegend.

Ground gut, Wurst gut, Bier gut, was will man mehr?

Der Sportplatz samt Holztribüne wusste gleich zu überzeugen, die Lage an sich schon mal Geil. Das Spiel leider von Beginn an recht einseitig, die Heimtruppe von Beginn an unter Druck und ohne einen reale Chance in diesem Spiel.

Nach Abpfiff wurde der direkte Weg zurück zum Campingplatz genommen, dort wurde der Tag mit einigen Bieren und einem Sensationellen Sonnenuntergang beendet.

 

Am heutigen Montag war Transfertag, vom Bayrischem Wald ging es bis vor die Tore Wiens. Genaugenommen nach Klosterneudorf, auf dem dortigen Campingplatz bleiben wir bis Samstag.

Die sehr Nette Dame am Empfang machte das Einchecken zum Vergnügen, genau so wollen wir das.

Die Lage des Campingplatzes ist noch besser als erhofft, mitten in der Stadt und nur ein paar Meter vom Bahnhof entfernt. Das muss ich mal kurz beschreiben, für Wien Besucher, Radfahrer und auch für Wanderer ist der Platz genial.

Er liegt super zentral in Klosterneuburg, ca.100 Meter sind es zur S-Bahn die einem nach Wien hineinbringt und das alle 10–15 Minuten.

Busse fahren ebenfalls direkt neben dem Bahnhof in alle Richtungen ab, auch auf den Kahlenberg, so kann man ganz entspannt abends noch ein Bierchen oder zwei in Wien trinken und mit der Bahn zum Wohnwagen zurückfahren….

200 Meter weiter findet man den Marktplatz von Klosterneuburg und einen Supermarkt, auch Cafés und einige Restaurants.

Der Platz selbst ist gepflegt, die Plätze sind etwas kleiner als Normal, aber man kommt ja um Wien zu besuchen also passt das. Sanitärgebäude gibt es zwei, eins bei der Rezeption und eins mittendrin, beide immer super sauber und zweckmäßig.

Es gibt einen Shop mit Brötchen und notwendigen Sachen, die Preise sollte man aber mal überdenken. Nebenan die Gastwirtschaft, mit allerlei Leckereien, die können wir uneingeschränkt empfehlen, die Schnitzel sind Weltklasse! 

 

Gezahlt haben wir mit ACSI Card plus Tourismusabgabe 23 Euro pro Tag, das ist für die Lage und Leistungen durchaus O.K.

Direkt wurden die Verbindungen in Richtung Wien gecheckt und festgestellt das Whity die nächsten Tage so Gut wie frei hat. Sogar am heutigen Montagabend ist etwas mit den Öffis machbar, das musste Natürlich genutzt werden. Zuvor wurde aber noch durch Klosterneuburg Geschlendert und das dortige Stift besichtigt.

Das Stift Klosterneuburg liegt oberhalb der gleichnamigen Stadt Klosterneuburg auf dem Stifts Hügel.

Die Anlage wurde mehrmals erweitert und umgebaut, so dass sie sich heute als eindrucksvolles Bauwerk aus mittelalterlicher, barocker und historistischer Bausubstanz präsentiert. Das Stift Klosterneuburg ist nach wie vor ein Zentrum des katholischen Glaubens, beherbergt eine bedeutende Kunstsammlung und besitzt eines der größten und ältesten Weingüter Österreichs.

 

Ob der Wein genießbar ist, konnte ich in der kürze der Zeit leider nicht erforschen, bin ja auch eher dem Gerstensaft zugeneigt.

Nach diesem doch recht kurzen Rundgang durch Klosterneuburg ging es gleich weiter per Zug Richtung Wien. Das war jetzt, mit 4 Euro, nicht gerade so billig wie erwartet. Aber allein schon wegen der Parkplatzknappheit dort Alternativlos und außerdem konnte man so auch das ein oder andere Bier Trinken. Das wurde gleich nach Ankunft am Bahnhof Heiligenstadt Umgesetzt, da noch genügend Zeit war, wurde diese für einen Döner und ein Bier am Bahnhofs Vorplatz genutzt. Die letzten Meter zum Ground wurden mit dem Bus zurückgelegt, wie sich später herausstellte, sind wir Schwarzgefahren, blieb aber Gott sei Dank unbemerkt.

 

 

16.09.19 DSG Cover -Direct SC vs. DSG AFC Hietzing 3–0 DSG Liga

Zuerst war ich skeptisch, ob man das so machen kann, aber nach kurzer Rücksprache gab die Groundhopping Polizei grünes Licht. Die Gruam im Wiener Stadtteil Brigittenau liegt inmitten von Häuserschluchten und hat durchaus was zu bieten, das Highlight dürfte aber die zusammen gezimmerte Tribüne mit 2 Sitzreiheihen sein.

Bei der Freizeitliga der Erzdiözese Wien hatte ich ja, wie anfangs erwähnt Bedenken. Diese spielt aber unter dem Wiener Fußball Verband und da hab ich schon wesentlich schlechtere Spiele gesehen. Im Gegenteil das ist sogar richtig gut, was hier an Ballsport geboten wird. Alles richtig gemacht haben wir auch mit der Bierversorgung, diese hatten wir aus Kostengründen an der gegenüberliegenden Tankstelle vorgenommen. In der Halbzeit bin ich auch noch einmal rüber Gesprintet um Nachschub zu holen.

Auch zurück funtzte es problemlos und ich konnte noch das ein oder andere Bier vernichten. Bin ja immer Skeptisch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, im Normalfall bin ich ja immer mit dem Auto unterwegs. Aber heute war das mal ganz gechillt.

 

Das Wetter heute Morgen kann man als durchwachsen bezeichnen, zumindest für ein Frühstück unter freiem Himmel hat es gereicht.

Nachdem der erste Regenschauer abgewartet wurde, ging es rein in die Hektik Wiens. Da wir ja schon einige male hier waren, haben wir uns erstmal über den Naschmarkt hergemacht, da waren wir bislang nämlich noch nicht.

Die Falafel Brüder dort gingen mir da aber direkt auf die Eier, da wurden wir Praktisch von jedem Angelabert. Weiter ging es in die Fußgängerzone von Wien,eine wirklich schöne Stadt, aber für mich viel zu Voll. Vor allem diese kleine Asiaten die um einen Herum Wuseln können schon ganz schön anstrengend sein. Also nix wie weiter in die nächste Kneipe, nach einem entspannten Bierchen ging es aber nun endlich weiter nach Hütteldorf.

 

 

17.09.19 SK Rapid Wien vs. SK Sturm Graz 3–2 ÖFB U18 Jugendliga

Weiter geht’s bei Rapid mit der ÖFB U18 Jugendliga.

Wenn man schon so Hopper freundliche Anstoß Zeiten serviert bekommt, greift man gerne zu. Im Schatten des Allianz Stadions, auf dem Trainingsplatz wo normalerweise Rapid 2 seine Heimspiele austrägt, duellieren sich die U18 von Rapid Wien und Sturm Graz. Die wichtigste Erkenntnis allerdings ist das der Kiosk geöffnet ist und das es Bier gibt.

Danach ging es zügig zurück zum Campingplatz, wo es in der Kneipe noch ein Kühles Helles und etwas zu essen gab. Wie bereits erwähnt, echt gut was man für sein Geld geboten bekommt.

 

 

17.09.19 FC Mauerwerk vs. SC Wiener Viktoria 2–0 Regionalliga Ost

Eigentlich wollten wir ja mit der S-Bahn zum Fußball nach Schwechat, den Plan haben wir dann aber geändert, weil das ca. Anderthalb Stunden dauern sollte ans andere Ende von Wien zu gelangen. Das war mir für den Rückweg nach dem Spiel dann schlichtweg zu lang. Also wurde Whity doch noch aus seinem Dornröschenschlaf gerissen heute. Mit ein paar kleineren Verkehrsbehinderungen kamen wir Überpünktlich am Franz-Tonn-Stadion an, wo uns die Flutlichter bereits auf der Anfahrt in ihren Bann gezogen haben. Auch der Rest des Rodolf-Tonn-Stadions, obwohl schon sehr Beton Lastig, ist schon eine Hausnummer.

Große geschwungene Tribüne und ringsherum ein großer Wall der nur auf seine Stufen wartet. Warum allerdings der FC Mauerwerk, bei einer Zuschauerzahl im zweistelligen Bereich hier kickt, weiß ich allerdings auch nicht. Eintritt wollte auch irgendwie niemand von uns, uns soll es recht sein. Der Ausschank war auch offen, nur zu essen gab es nichts Vernünftiges. Alles in allem schon ein wenig merkwürdig das Ganze hier.

Der Trainer der Gäste war kein geringerer als Toni Polster, ich hätte ihn aber fast nicht mehr wieder erkannt, ist schon ganz schön alt geworden der Gute. Aber das Nutzte auch nichts, die Gäste waren in diesem Spiel klar unterlegen. Somit ein weiterer beeindruckender Ground in Österreich abgehakt.

Aber nun mit Bleifuß zurück, denn um 22 Uhr schließt die Schranke am Campingplatz, da muss jetzt alles klappen. 3 Minuten vor der Schließung rollte die Weiße Kutsche am Schlagbaum vorbei zum Wohnwagen. Eine weitere Reife Leistung des Lenkers dieses Edlen Gefährts.

Einer erholsamen Nacht sollte somit nichts mehr im Wege stehen, dachte ich zumindest.

Bei unserem Nachbarn, der ohnehin schon merkwürdig war, der Wohnwagen ist ein englisches Modell mit der Tür auf der anderen Seite. Das alleine ist ja noch nicht so außergewöhnlich, die Kiste hatte eine Ungarische Nummer und ist total abgeranzt ringsherum. Die Oma die darin Wohnt fährt einen Geländewagen mit deutschem Kennzeichen aus Hessen. In der Karre fährt sie einen Rollstuhl spazieren, erfreut sich aber bester Gesundheit und ist gut zu Fuß unterwegs. Und sie ist alleine!

Auf jeden Fall lief die Wasserpumpe unaufhörlich in dem Kanister der Außerhalb der Kiste stand. Nach einer gewissen Zeit fing das dann doch gehörig zu Nerven, so dass ich kurzerhand das Kabel zog und damit endlich Ruhe einkehren konnte.

 

Für heute stehen 3 Spiele auf dem Programm und das unter der Woche. Bin mal gespannt, ob das alles so hinhaut wie geplant, daher mussten wir Zeitig aus den Federn, weil 2 Partien in Bratislava stattfinden würden. Und keine Angst die Wasserversorgung der merkwürdigen Oma ist auch wieder hergestellt, bin ja schließlich Fachmann auf dem Gebiet.

 

Die Fahrt nach Bratislava verlief zufriedenstellend, so dass dem Besuch der Burg dieses Mal nichts mehr im Wege stehen sollte. Geparkt wurde am Aupark Einkaufszentrum, wo man für 3 Stunden Kosten neutral Parken darf.

Der Aufstieg ist schon ein wenig anstrengend, aber die Burg ist schon sehenswert, zumal kein Eintritt fällig wird. Von hier oben hat man einen sehr Geilen Ausblick auf Bratislava und die Donau. Dieser Ausflug wurde mit einem Bier am Fuße des Burgberges belohnt, ehe es schnellen Fußes zum Tassenshopping für die Gemahlin zurück ins Einkaufszentrum ging. Etwas Eile war nun Geboten, da um 14 Uhr schon das erste Match des Tages anstand.

 

 

18.09.19 SK Slovan Bratislava U19 vs. FC Spartak Trnava U19 1–0 U19 Liga Slovakia 

Ein wenig knifflig war es schon die Spielstätte herauszufinden, erst durch intensive Recherche im Internet und letztlich durch Vergleichen von ein paar Bildern konnte ich die Spielstätte letztlich ausmachen. Natürlich war immer noch ein gewisses Restrisiko vorhanden, dass es eventuell doch woanders stattfinden könnte.

Als wir um die Ecke Bogen aber war, schlagartig klar, dass ich völlig richtig liege und im Stadion Rapid Ruzinov gespielt wird.

Manchmal läuft es einfach…. 🤷‍♂️

Und das Teil entpuppt sich als noch Ranziger als es auf den Bildern zu erahnen war.

Am Eingang eine Gammelige Tribüne mit ein 6 Reihen noch Gammeligeren Sitzschalen und auf der Gegengeraden verwitterte Stufen, das alles mit gehörig Ostblock Charme.

Ein weiteres Highlight ist die Zusammengebastelte Anzeigetafel, also für unter der Woche 14 h geht wahrlich nicht viel mehr.

Der Schiri Flötete das Match überpünktlich ab, so dass es nun fix weiter zum nächsten Spiel ging. Einmal Quer durch Bratislava ging es nach Devinska Nova Ves.

 

 

18.09.19 FC Lokomotiva DNV vs. SK Bernokálovo 2–2 3. Liga Bratislava

15 Kilometer weiter etwas außerhalb findet um 16 30 Uhr das nächste Spiel in der 3. Liga statt.

Solche Ansetzungen sorgen für Herzrasen bei mir, wenn dann auch noch alles klappt, wenn auch recht knapp, ist alles in Ordnung. Wir mussten nur noch an einem Supermarkt halten, dort deckte ich mich noch mit ausreichend Bier für die nächsten Tage ein.

Der Wagen wurde auf einer Wiese direkt vorm Stadion Geparkt und dann direkt hinein in die Gute Stube. Der Ground relativ frisch renoviert machte aber trotzdem Spaß. Eine neue Tribüne mit Dach zierte die Gerade, daneben jeweils Stehstufen. Hinter dem Tor waren einige Bänke im Hang Verteilt, um diese zu erreichen sollte man aber einen Hang zum Alpinen haben, die waren nur Abenteuerlich ohne einen festen Weg zu Erklimmen. 

Davor findet man noch ein Eishockeyfeld, somit war die Multifunktionsarena komplett.

Sportlich war das ganze auch schwer in Ordnung. Die Heimelf führte bereits 2–0, als die Gäste in einem furiosen Finish noch zum 2–2 kamen. 

Während des Spiels entdeckte man noch einen weiteren Deutschen Hopper, mit dem man sich noch Nett unterhielt. Dabei stellten wir fest, das wir uns am Freitag in Wien wahrscheinlich wieder gegenseitig über Füße laufen würden.

Die Schiedsrichterin konnte anscheinend nicht genug von dem Spiel bekommen und ließ es ewig Laufen, so dass es nach Abpfiff des Spiels auch gleich wieder hektisch wurde denn in Wien wartet ja noch Spiel 3 …

Aber nun musste es fix gehen, das Zeitpolster war zwar recht gut mit 20 Minuten, aber wir mussten ja Quasi einmal quer durch Wien. Und die Autobahn war auch Verstopft, die Navi leitete uns über eine Ausweichroute über Land zurück nach Wien. Der Zeitpuffer war eigentlich recht großzügig, schmolz aber im Feierabendverkehr von Wien, wie Butter in der Sonne. Wir kamen dann völlig Genervt durch dieses Großstadt Chaos, mit leichter Verzögerung am Ground an, der mitten in der Stadt Liegt. Zum Glück gab es noch einen einzigen Freien Parkplatz, wenn’s läuft,dann läuft es.

Eigentlich sollte das 3. Spiel in Györ gemacht werden, aber da wir die Qual der Wahl hatten und Györ suboptimal in Sachen Entfernung zum Wohnwagen usw. war, bekam der SV Donau den Zuschlag.

Ich mache das ganze ja schon ein paar Jahre, aber 3 Spiele an einem Tag unter der Woche, hatte ich noch nie. Wobei wir sogar den Luxus hatten aus diversen Spielen zu wählen, lediglich der 14 Uhr Kick war fix.

 

 

18.09.19 SV Donau vs. First Vienna FC 2–1 U18 Wiener Liga

Das Spiel fand auch auf dem Hauptplatz statt, das war noch ein Punkt der nicht klar war, aber heute lief es einfach. Der Ground entschädigte für die Nervenschlacht auf den Straßen, so dass der erste Weg zum Bierstand führte. Das Ganze war jetzt nicht so wie die beiden Grounds zuvor, hatte aber alleine schon durch die Umliegenden Hochhäuser einiges an Panorama Parat. Auch eine kleine Überdachte Stehplatztribüne und einige reihen Bänke gab es. Also schon ganz gut, so weit.

Der Sportliche Teil dieses letzten Programmpunktes an diesem Tag war etwas verhalten und konnte mit den Spielen zuvor nicht so ganz mithalten, war mir jetzt aber auch Relativ Wurscht. Man folgte dem Geschehen auf dem Platz mit einem Grinsen im Gesicht, denn das dieser Dreierschlag letztendlich funktionierte war schon was außergewöhnliches..

Ein langer und anstrengender Tag ist zu Ende, den ich nun bei dem ein oder anderen Bier im Wohnwagen nochmal Revue passieren lassen musste.

Dabei stellte ich Fest, das mein Bedarf an Großstadt jetzt eigentlich erstmal gedeckt ist. Wenn ich diesen Verkehrswahnsinn jeden Tag Erleben müsste, würde ich über kurz oder lang zum Massenmörder…

Aber morgen gehen wir das ganze erstmal etwas ruhiger an.

 

Heute wurde Ausgeschlafen, in den Tag hinein gelebt und etwas gegammelt.

Dem Trubel wollten wir entfliehen und raus in die Natur Fahren. Auf der Anreise ist uns die Hagenbachklamm Aufgefallen, dort wollten wir heute etwas Ruhe und Natur Tanken. Die Hagenbachklamm ist jetzt nicht gerade Spektakulär, aber das war auch nicht zu erwarten. Darum ging es ja auch nicht, einfach raus und die Ruhe genießen, das wollten wir.

 

Parkplätze findet man an der Bundesstraße davor, welche aber begrenzt vorhanden sind, für uns hat es aber gereicht.

Die Wege und Brücken sind gut begehbar, werden nur mal kurz schmäler, sind aber auch keine breiten Fahrwege, wir hielten uns immer geradeaus dann kommt man nach dem Ende der Klamm noch zu einer Greifvogelzuchtstation, die aber leider nur am Wochenende geöffnet hat. Wir sind den Weg ein Stück zurück und auf der gegenüberliegenden Seite den steilen Weg den Berg hinauf, ein Stück an der Straße entlang und dann wieder rechts den zweiten Weg in den Wald hinein und dann ging der Adventure Trip los.

Der Weg war nicht mehr da, zerstört durch die Rückefahrzeuge, so sind wir durch die Gräben, immer auf die Komoot App schauend den Berg hinunter wo wir dachten das da der Weg wäre, aber irgendwann ist uns dann auch noch das japanische Springkraut das bekanntlicher Weise überall wächst in die Quere gekommen und von da an war kein Weiterkommen mehr möglich

Also ein Stück zurück und Richtung Straße, dort wieder entlang und an der Kreuzung war der dann wieder der Wanderweg ausgeschildert - die Beschilderung lässt echt zu wünschen übrig.

Das Auto erreichten wir dann auch etwas erledigt nach der wilden Kraxelei auf den letzten Metern. Zurück am Campingplatz kehrten wir erneut in der Kneipe dort ein und ließen uns erneut von der Hervorragenden Köchin verwöhnen, bevor wir das Abendprogramm starten wollten.

Ich würde jetzt gerne ein Bild von irgendeinem Fußballspiel posten, aber es gab einfach zu viele Idioten, die da etwas dagegen hatten.

Auf dem direkten Weg zum Spiel über die Autobahn, war ein Unfall, also runter von der Autobahn. Auf der Ausweichroute lief es zunächst ganz gut, bis vor uns die Straße gesperrt wurde und das Chaos Ausbrach. Es ging nur noch im Schritttempo voran und das Spiel konnten wir nun Knicken. Aus dem Radio haben wir dann erfahren, dass ein Zimmerbrand in einem Hotel zu einem gepflegten Großbrand eskaliert ist und diese Sperrung vonnöten machte.

Jetzt galt es erstmal dem Chaos zu entfliehen, was eine weitere Stunde in Anspruch genommen hat. Auf dem Rückweg kamen wir noch in der Nähe des Hotels vorbei wo man vor lauter Qualm fast nichts mehr sehen konnte. War ja klar das nicht jedes Spiel funktionieren würde, aber das war schon ne ziemlich bekloppte Nummer.

 

Ein Ersatzprogramm musste her und so fuhren wir zu dem beliebten Aussichtspunkt auf den Kahlenberg, von wo aus man einen Gigantischen Ausblick auf Wien hatte. Samt brennenden Hotel…

So Standen wir nun hier und blickten von oben auf das Chaos in Wien herab. Ein echt schöner Ort hier oben, sollte man Hinfahren wenn man da ist.

Ich aber habe die Schnauze voll von Großstadt! Endgültig!

 

 

Der letzte Tag in Wien brach heran und wir gingen abermals in die Natur. Nochmal hoch auf Kahlenberg und von dort aus liefen wir auf den Hermannskogel, den höchsten Berg in der nähe Wiens. Wirklich sehr schön und vor allem sehr ruhig hier oben. Etwas blöd war das die Warte auf dem Gipfel geschlossen war und wir den Ausblick nicht genießen konnten. Den hatten wir ja aber immer wieder mal auf dem Weg nach hier oben.

Gestärkt haben wir uns in einer der zahlreichen Wirtschaften, die es da oben gibt. Unsere Wahl fiel auf das Agnesbrünnl, super leckeres Essen passierte den Gaumen und auch das Zwettl Helles war eines der guten Sorte. Hier lässt es sich aushalten, wir sind halt keine Stadtmenschen.

Aber nun war es an der Zeit, sich für den ersten Höhepunkt der Tour vorzubereiten, die Hohe Warte wollten wir auf jeden Fall mitnehmen. Da weiß man ja auch nicht genau was mit der Hütte passiert.

Unsere neue Bekanntschaft aus der Slowakei lief uns auch wieder über die Füße, so dass es ein kurzweiliger Abend wurde.

 

 

20.09.19 First Vienna FC vs. SC Mannswörth 2–2 Wiener Stadtliga

Ich wusste ja das dieses Ding brachial ist, aber letztendlich hat es mich erschlagen…

Bei der 40. zugewucherten Stufe hab ich aufgehört zu zählen, das dürfte schwer werden das zu toppen. Das Stadion ist seit 1923 das zu Hause der Vienna und der Zuschauerrekord liegt irgendwo bei 90000 bei einem Länderspiel gegen Italien einfach Geil!

Genau das sind die Momente warum man sein Hobby so liebt und die einem Woche für Woche antreiben. Zu dem Kasten muss man ja nix mehr schreiben, dürfte ja jedem hinlänglich bekannt sein. Für mich eines der beeindruckenden Stadien, die ich Besucht habe und das waren einige bisher. Solch ein Naturstadion sucht in Europa seinesgleichen, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, so etwas Abzureißen werde ich nie Verstehen.

Die Fans der Vienna, bemühten sich redlich ihr Team Anzufeuern, es reichte aber nur zu einem 2–2. Ich hoffe diesen Verein mit seinen Fans irgendwann noch einmal in diesem Stadion besuchen zu dürfen, das hier war ein sehr besonderes Erlebnis für mich.

Bei dem ein oder anderem Bier Sinnierte ich noch über das Stadionerlebnis heute, ich war echt geflasht …

 

So nun Konnten wir die Großstadt endlich hinter uns lassen, nur noch Einmal quer durch und ab nach Slowenien.

 

Schon wieder im Zeitplan, kamen wir an unserem Ziel, dem Camping Therme 3000 an. Einem Hochgelobten 5 Sterne Campingplatz, den wollten wir als Stützpunkt für die Expeditionen der nächsten Tage nutzen. Es dauerte allerdings nicht lange bis die erste Ernüchterung einsetzte. Wie dieser Platz 5 Sterne bekommen konnte ist mir ein absolutes Rätsel.

Zwei Relativ saubere, aber uralte Waschhäuser, mit gerade mal 4 Toiletten für die ganze Mannschaft hier. Bin mal gespannt wie das morgen früh so funktioniert….

Die Plätze haben eine normale ausreichende Größe und sind relativ eben, da gibt es nix zu Meckern. Man wird auch sehr freundlich empfangen und morgens steht ein Brötchenwagen vor der Rezeption. So weit, so gut, aber irgendwie gefiel es mir hier nicht. Gibt verschiedene Gründe hierzu, einmal Rennen die Rentner, die den Platz Hauptsächlich nutzen, überwiegend im Bademantel umher, so dass man immer Beten musste, das dieser doch schmale Gürtel Hoffentlich halten würde. Zum anderen war immer irgendeine Unruhe auf dem Platz durch An und Abreise. Am zweiten morgen Fuhren die ersten Betagten Neuankömmlinge schon vor 7 Uhr auf den Platz und bauten Munter ein Vorzelt auf. Das war mir dann doch ein wenig zu Früh…

Aber nun erstmal zum sportlichen Teil des Tages, wo der erste Teil ein paar Kilometer weiter in Beltinci wartete.

 

 

21.09.19 ND Beltinci vs. ND Bilje 1–3 2. Slovenska Liga

Nach dem Highlight gestern ging es heute in Slowenien wieder mit guter Hausmannskost weiter. Der Ground hat einen ordentlichen Gammel Faktor und man weiß eigentlich erstmal nix mit der komischen Tribüne anzufangen …

Was das mal werden sollte wissen wahrscheinlich nur die Götter.️ Die Riesige Tribüne steht auf stelzen und passt irgendwie nicht richtig zum Rest der Anlage. Auf der Gegengeraden findet man 4 Vergammelte Stufen und einen Charmanten Gästekäfig. Machte auf jeden fall Spaß hier, an jeder Ecke gab es etwas zu Entdecken und Bier wurde auch Ausgeschenkt, lediglich etwas zu Essen suchte man Vergeblich.

Sportlich war die Sache klar in der Hand der Gäste, was sich aber erst spät im Ergebnis niederschlug.

Danach gab es mal wieder die Qual der Wahl, diese fiel auf die Stressfreie Variante und wir fuhren nach Sankt Anna am Aigen statt nach Varazdin.

Somit wurde Sichergestellt das wir vor der Schließung des Campingplatzes um 22 Uhr wieder zurück waren. Zuvor wurde noch ein Supermarkt aufgesucht um uns mit Slowenischen Bierspezialitäten Einzudecken.

 

 

21.09.19 SV St. Anna am Aigen 2 vs. USV Ottendorf 0–2 1. Klasse Süd Steiermark

Zurück in Österreich ging es nach St. Anna am Aigen, wo ein Ground der Regionalliga Mitte auf sein Kreuzchen wartete.

Ein ganz guter Platz mitten in den Weinbergen Weckte Heimatgefühle in mir️. Am Eingang wurden einige Reihen Schalensitze in den Hang Genagelt und vor dem Sportheim gibt es dort einige Stehstufen, die sogar Teils Überdacht sind. So ein Teil hatte ich hier nun nicht erwartet, alleine schon die Lage ist wirklich gelungen. Die Steiermark hat anscheinend auch ganz schöne Ecken zu bieten.

Die Regionalliga Reserve der Hausherren hatte so ihre liebe mühe und Not, nicht komplett Zerlegt zu werden vom Gegner. So dass dieses Ergebnis dann doch Schmeichelhaft ausgefallen ist.

Aber nun Rasch zurück zum Campingplatz oder auch als Friedhof der Bademantelträger bekannt. Die Rentner Schnarchten alle schon in ihren Luxusmobilen und erholen sich vom anstrengenden Badetag in der benachbarten Therme.

Nach ein paar Bierchen folgte ich aber dann auch ins Reich der Träume.

 

Am Sonntag ging es schon früh los, zunächst nach Zagreb wo das erste Spiel warten sollte.

Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt was schreiben soll zu diesem verkorksten Tag. Aber da ich nun völlig unterhopft und genervt wieder auf dem Campingplatz sitze, will ich mal nicht so sein.

Bei Spiel 1 in Zagreb hatte man Vorgezogen sämtliche Straßen, die zu dem geplanten Spiel führten, für ein Autorennen zu sperren. Das und das dazugehörige Verkehrschaos ließen dieses schon mal über die Save gehen.

Nun ja, nicht mehr so guter Dinge ging es weiter nach Velika Kladusa in Bosnien wo um 15.30 Uhr eigentlich sicher gespielt werden sollte.

Aber dem war nicht so….. Das Stadion war Verrammelt und Menschenleer, warum das so war weiß ich nicht. Die mir bestätigte Ansetzung war somit Müll, alle anderen Spiele zu weit weg, also ging es nach etwas umschauen in dem Kaff ging es direkt in den Grenzstau und zurück in die EU. Überall lag Müll, dass wiederum lag an den Herden von Facharbeitern, die jeglichen freien Raum in Anspruch genommen haben, um zu Campieren.             Erschreckend was aus diesem zuvor ansehnlichen Städtchen so geworden ist. Denn auf den Bildern, die ich mir im Vorfeld so Angeschaut habe sah das alles ganz ordentlich aus.

Dieses Velika Kladuša ist im Moment ein echt übles Drecksloch, ich kann es nicht für irgendwas empfehlen 🤷‍♂️.

Nach dem nervigen Grenzstau, wo man dauernd von irgendwem Genervt wurde, der eine möchte Geld, der andere will einem irgendeinen Müll Verkaufen, war klar das alle mit bekannten Alternativen am Arsch waren.

Aber auch dieses Drama hatte ein Ende und wir hatten endlich freie Fahrt, mehr oder weniger, den bis Karlovac muss man sich hier durch die Walachei, über Teils üble Landstraßen Quälen.

Völlig genervt entdeckten die müden Äuglein auf einmal am Rande der Schnellstraße, zwei sich aufwärmende Mannschaften.

Heureka, vielleicht konnte man mit einem dunkelblauen Auge davonkommen.

Nach etwas Sucherei wurde der Ground letztlich gefunden und doch noch ein Kreuzchen erhascht.

 

 

22.09.19 NK Barilovic vs. NK Vrlovka Kamanje 3–1 2. ZNL Karlovacka

Nun ja, ganz bestimmt nichts Besonderes hier, aber sicher nicht etwas was jeder hat. Außer einer Mini Stahlrohrtribüne und ein paar Bänken, gab es hier nichts. 

Das Spiel war trotz 4 Toren, leider eine nicht ganz so Flotte Veranstaltung, aber an dem Tag war mir das dann auch Hupe.

Nach letztendlich 580 Kilometern heute über Teils übelste Landstraßen kannste dir das Ding auch nicht mehr schön Saufen🤡🤷‍♂️, aber ich habs🤩.

Ich denke solche Tage braucht jeder mal um sich wieder zu Erden…

Also so sei es, Prost und gute Nacht …

 

Der Montag war Spielfrei, wir hatten im Vorfeld zwar schon geschaut was wir da machen wollen, aber irgendwie sind wir zu keinem Ergebnis gekommen. Schon Relativ Trostlos hier…., zumindest für uns.

Als ich um kurz nach 6 Uhr Pinkeln war, liefen mir schon wieder die ersten Nervösen Neuankömmlinge, mit Plan in der Hand und wild diskutierend über den Weg. Alter, was ist hier nur los?

Als dann die neuen Nachbarn abermals um kurz nach sieben anfingen ihr Domizil Aufzuschlagen, fasste man kurzer Hand den Entschluss, hier nicht mehr länger bleiben zu wollen. Der Platz an sich völlig überbewertet, das Publikum merkwürdig also nichts wie Weg.

Wir brachen unsere Zelte hier ab und machte uns von Dannen, zurück nach Österreich.

Nach Intensiver Suche wurde der 5 Sterne Platz Weinland Camping in Gleinstätten in der Steiermark ausfindig gemacht. Die Bilder Versprachen einiges, also war das unser neues Ziel.

Nach 1 Stunde hatte man den Platz erreicht, unkompliziert durfte man sich seinen Platz selbst aussuchen und sich später anmelden. Der Betreiber war sehr Nett und Zuvorkommend, druckte mir ein paar Dokumente kostenlos aus, ist auch nicht überall Selbstverständlich. Auf den ersten und den zweiten Blick hat der Platz seine Sterne absolut verdient. Die meisten Stellplätze sind relativ eben und Groß genug. Das Sanitärgebäude ist Frisch Renoviert und Tadellos Sauber, so soll es sein, hier fühlt man sich Wohl.

 

Im Sommer kann man sich in einem Großen Naturbadesee Abkühlen. Daneben findet man den Seepavillon, dort gibt es Gutes Essen und Kühles Bier.

Fahren wollte ich heute nicht mehr, also gab es eine kleine Bier Wanderung Rund um den Ort. Das erste Kippten wir schon mal am Seepavillon, danach ging es entlang der Sulm Richtung Supermarkt. Auf einer Bank an dem Flüsschen genehmigten wir uns ein Döschen aus dem Rucksack, bevor es in der Kneipe beim Sparmarkt direkt Nachschub gab. Nachdem man noch Grillgut gekauft hatte, ging es zurück, wo es am Pavillon noch eines zum Abschluss dieser Mini Wanderung gab.

Nach dem Stress Gestern, war das die pure Erholung.

Danach wurde Gegrillt, glücklicherweise bevor es anfing zu Regnen. Natürlich wurde auch hierzu noch an dem ein oder anderen Kaltgetränk genippt.

Bei der Ausgiebigen Dusche danach brauchte ich die ganze Duschkabine, ich hatte dann schon etwas Schlagseite. Deswegen ging es auch Zeitig in die Koje.

 

Endlich Ruhe und Frieden auf dem Weinland Camping und man konnte ungestört Schlafen.

So kann der Tag starten, nach einem geruhsamen und ausgiebigen Frühstück ging es zur Altenbachklamm, die relativ nah an unserem Campingplatz liegt.

Im Ort Altenbach ist sie schon am Ortsanfang sehr gut ausgeschildert, einfach den Schildern hinterher bis zum Parkplatz.

Der Weg verläuft über schmale Wege, Holztreppen und Brücken immer am Wasser entlang.

 

Der Weg steigt stetig an, zwischendurch kann man an 2 Stationen wählen, ob man aussteigen und zurückgehen will. Ich würde aber raten bis über die Hängebrücke auf jeden Fall zu gehen, diese Hängebrücke ist übrigens die, die bis jetzt am meisten gewackelt hat beim drüber gehen. EVER, aber wir haben es überlebt.

Bei dem zweiten Ausstieg sollte man entscheiden, ob man „aussteigt„ oder weiter den Klamm Steig hochgeht…

Dieser Klamm Steig ist wirklich ein Klamm Steig, er geht steil und schmal bergauf und das über Treppen, Stufen und Leitern, allerdings gibt es rechts ein Stahlseil und Holzbalken zum Sichern und Hochziehen.

Auf jeden Fall sollte man etwas Kondition und gutes Schuhwerk haben, den es geht gehörig nach oben, aber es lohnt sich da aufzusteigen. Am Ende kommt man an der Panoramaschenke Tertinek raus und hat bei schönem Wetter eine Mega Aussicht und eine Brotzeit mit einem kalten Bierchen gibt es da auch.

Nach ungefähr 3 Stunden waren wir wieder am Auto, da merkte man dann schon das man etwas geleistet hat.

Nun war es aber an der Zeit straight ahead weiter nach Graz zu Fahren, wo die Ballsport Veranstaltung des Tages wartete. Für eine Stadtbesichtigung war es zu Spät, also wurde verbleibende Zeit im Murpark verbummelt, von da aus ging es dann zu Fuß zum Stadion.

 

 

24.09.19 Grazer AK vs. FC Wacker Innsbruck 1–2 2. Runde ÖFB Pokal

Nach einem Tag Pause gibt es heute endlich mal wieder Fußball, die 2. Runde des ÖFB Cups stand an, und wenn man nur 40 Kilometer weiter auf dem Campingplatz ist, war der heutige Plan gleich gemacht.

Auf gegen Absteiger heißt es, wobei der Absteiger in der Halbzeit schon hochverdient mit 0–2 führte. Am Ende wurde es nochmal Spannend als der GAK noch den Anschlusstreffer machte. Mehr war aber nicht mehr drinnen und das Spiel ging letztlich verdient an die Tiroler.

Viel los ist wenig, war aber auch nicht anders zu erwarten. Der Gästeblock ist mit ca. 50 Mann nur spärlich besetzt, aber die Jungs feiern eine Party.

Bei der Heimseite habe ich auch nicht mehr erwartet wie die 200 Mann die am Supporten sind. Alles in allem ganz O.K. für Österreich. Die Offizielle Zuschauerzahl belief sich auf 2700 …

Das 1997, an Stelle des Bundesstadion Liebenau, neu eröffnete Stadion selbst kann man nicht gerade als gelungen bezeichnen. Es hebt sich kaum von anderen Neu Gebauten Stadien ab.

Nun ja ich bin zufrieden, ich habe jetzt ja mein Kreuzchen.

Beim Fußmarsch, nach dem Spiel zurück zum Auto, spürte ich dann auch gewaltig meine Beine. Die Tortur vom Vormittag holte mich dann doch noch mal ein.

Die Müden Knochen wurden an diesem Abend noch einer kleinen Bierkur unterzogen, diese Weckte ein paar neue Lebensgeister, bevor es dann in Heia ging.

 

Der Mittwoch begann durchwachsen, zunächst konnten wir sogar noch im freien Frühstücken, danach zog es sich mehr und mehr zu und begann leicht zu Regnen.

Da für heute aber eh ein Doppler auf dem Programm stand war das nicht ganz so schlimm, lediglich das Rahmenprogramm musste etwas umgestellt werden.

Etwas Später als geplant ging es über die Südsteirische Grenzstraße Richtung Slowenien, so konnte man trotz dem Suboptimalen Wetter noch einige schöne Aussichten erhaschen.

Bei dem Wetter heute ist eine Terminierung um 16 Uhr in der 2. Slowenischen Liga natürlich sehr willkommen. Zudem das ganze noch in der Nähe zum Campingplatz stattfindet.

In der Pizzeria am Kreisel haben wir uns vorm Spiel noch eine Mafia Torte gegönnt, durchaus schmackhaft und Riesengroß. Die Pizzeria Letna kann Ich wirklich empfehlen, mit 15 Euro, für 2 Pizzen mit Getränke, waren wir Pappsatt und bereit für die kommenden Aufgaben.

 

 

25.09.19 NK Fužinar vs. NK Nafta Lendava 1–1 2. Slovenska Liga

Das Stadion dann wie in Lahti, aber als extra Light Version, mit einem Skilift dahinter mitsamt Piste, die mittels Schiebetoren im Winter direkt auf dem Rasen endet. Hat man ja auch nicht alle Tage… 

In dem Hang gab es noch einige Naturstufen von wo aus man dem Geschehen auf dem Rasen folgen kann. Diese Seite ist dann auch schon richtig Gammelig, Die unüberdachte Tribüne hingegen machte noch einen Recht neuen Eindruck.

Das Spiel, hart umkämpft, endete letztendlich 1–1 unentschieden, damit war aber keine der beiden Mannschaften Zufrieden. Aber so ist das Halt wenn man vorne seine Buden nicht macht. 

Ich war froh als der Schiri diese Zähe Sache beendet hat und wir ins Trockene Auto konnten.

Wie man ja schon bei einer Ansetzung um 16 Uhr ahnen kann, war das noch nicht das letzte Spiel an diesem Mittwoch. Geplant war eigentlich das Spiel in Maribor zu Besuchen, da es aber zeitlich gesehen für eine Stadtbesichtigung vor dem Spiel nicht Reichte, entschieden wir uns nach Gabersdorf in Österreich zu Fahren. Wenn schon Maribor, dann will ich mir auch in Ruhe die Stadt ansehen. Außerdem wäre man dadurch auch anderthalb stunden früher am Campingplatz, was einen entspannten Abend garantierte. Man ist ja schließlich auch nicht mehr der Jüngste.

Pünktlichst wurde der Weiße Blitz am Ground in Gabersdorf Parkiert.

 

 

25.09.19 SG Gabersdorf B vs. Grazer SC 2–2 Gebiet Süd ZGS 17 

Der Platz hat sogar eine Tribüne und der Zapfhahn war besetzt, also gar keine so schlechte Wahl, vor allem weil das Wetter jetzt so richtig herumzickte.

Bei einem Bierchen im Trockenen und Warmen Vereinsheim, warteten wir bis der Regen nachlassen würde, bevor wir uns auf die obligatorische Sportplatzrunde begaben.

Es gab noch ein paar Bänke rund um den Sportplatz und eine Anzeigetafel, wir waren auf jeden Fall mit der Entscheidung hierher zu Fahren zufrieden. Das war die Hauptsache!

Gepöbelt wurde auch noch ordentlich, wobei ich das bei Jugendspielen eigentlich nicht so gerne Sehe. Die Erwachsenen sollten eigentlich über so viel Feingefühl verfügen, dass man nicht einen 17-Jährigen wegen seinem Aussehen angeht. Dafür fehlt mir jegliches Verständnis.

Im strömenden Regen ging es zurück, wo der Abend bei Fernseh Berieselung und Dosenbier ausklang …

 

Am Morgen war es noch etwas Nass, was sich dann aber zum Glück besserte, denn heute wollten wir uns mal Graz etwas näher ansehen.

Zuvor wurde aber noch beim örtlichen Camping Händler ein Sonnensegel erworben, so dass man nicht gleich im Regen steht wenn man die Blechbüchse verlässt. Die letzten Tage hat es ja doch Vermehrt gepisst und so ein Teil wollte ich schon lange.

 

Dann wurde aber zielstrebig Graz Downtown angefahren, das Wägelchen wurde in einem Parkhaus im Zentrum abgestellt und wir marschierten los. Also vorweg schon mal, Graz überraschte mich von Beginn an, eine wirklich tolle Stadt. Echt aufgeräumt und vor allem nicht so Hektisch wie Wien. Durch die schöne Fußgängerzone liefen wir zum Schlossberg um diesen zu bezwingen. Auf unzähligen Treppen und Pfaden konnte man diesen erklimmen und entdecken.

Von da oben hat man eine gigantische Aussicht über Graz und das Umland. Die Mühe hat sich mal so richtig gelohnt und würde direkt im Biergarten da oben mit einem Bier belohnt. Das hat man sich bei einem tollen Ausblick hinter die Kiemen gekippt.

Nach dem Abstieg durch den Berg! Haben wir in der Altstadt etwas noch Gegessen bevor es zum Fußball ging.

Am Parkhaus musste ich dann erst einmal Schlucken, die Verbrecher vom Apcoa Parkhaus wollten für 3,5 Stunden 17 Euro Parkgebühren. Ihr habt doch den Arsch offen ihr Schweinebande. Zähneknirschend wurde bezahlt, aber bei euch Abzockern werde ich sicher nicht mehr Parken.

Aber wenden wir uns wieder den schönen Seiten des Lebens zu und Fahren nun direkt in den Grazer Vorort Mariatrost, wo ein schöner neuer Ground auf uns wartet.

 

 

26.09.19 JSV Mariatrost vs. Grazer AK 2–7 Testspiel

Das Spiel heute in Mariatrost war das einzigste in Akzeptabler Nähe und so bekommt heute mal wieder die Jugend eine Chance sich zu beweisen. Hier findet am frühen Abend ein Testspiel der U15 statt und der Sportplatz hier ist schon mal richtig gut, mit 8 Stufen ausgebaut. Und für ein C-Jugend Match ist, das auch schon nicht schlecht was man so geboten bekommt. Im Allgemeinen ist das Niveau in Österreich um einiges besser als bei uns im Jugendbereich.

Oben auf der Garage Filmte ein Rentner das Komplette Spiel und das auf der obersten Stufe einer Leiter. Eigentlich war er ja so schon 3 Meter erhöht, warum man sich dann 80 Minuten auf eine Wackelige Leiter stellt, hat sich mir dann nicht ganz erschlossen…

So, nun aber nix wie Heim und einen erneuten Versuch starten die nächsten Tage zu Planen. Die letzten Abende ist mir das aus Diversen Gründen nicht geglückt.

Das Ganze war erst am schlechten Internet auf dem Campingplatz gescheitert. Der Versuch das mit der A1 Karte zu lösen, wie wir es sonst so gemacht haben ging auch schief, da man sich seit neuestem auch in Österreich, für Prepaid Karten Registrieren muss.

Heute im A1 Shop in Graz konnten wir das Problem dann doch noch lösen, was aber erneut mit 5 Euronen zu Buche schlug. Auch die Mobilfunkanbieter in Österreich wissen wie man sich die Taschen füllt….

Heute Abend aber gelang das ganze mit Bravour und einigen Bieren, da war das gleich erledigt.

 

Eigentlich wollten wir heute weiter fahren, aber etliche Faktoren Sprechen dagegen. Zu einem das Wetter, das war heute echt Top. Dann war da der Campingplatz, der ist halt echt klasse. Dann die Spiele am Wochenende, einige richtig gute Sachen sind da zu machen. Also bleiben wir bis Montag, so sagte es der Hart erarbeitete Plan ️.

Auch landschaftlich ist es hier echt schön und heute sollte diese auch mal wieder etwas intensiver erforscht werden.

Frauchen hatte die Heiligengeistklamm ausgewählt und landete damit ein Volltreffer!

Dieses Schmankerl ist ein absolutes Naturjuwel und ausgezeichnet als einer der 9 schönsten Orte in der Steiermark und das zurecht.

 

Hinter dem Schild geht es auch direkt schon los, diese Klamm ist sehr Natur belassen, so geht man mehrere Male durchs Wasser, bzw. man sucht sich den Weg drüber und das macht richtig Spaß, die Wege sind auch nicht breit, im Gegenteil stellenweise richtig schmal und auch sehr steil, man muss auch schon mal über Felsen oder Baumstämme klettern, auf einem Stück gibt es ein Stahlseil in der Wand, das braucht man auch.

Es gibt zwei Ausstiege, aber nehmt es auf Euch und lauft sie ganz hinauf dort wartet auch der erste Gasthof, wir haben dort aber nur unseren Biertank wieder aufgefüllt. Man sollte weiter hoch bis rüber nach Slowenien laufen. Denn die Cevapcici auf dem Hof direkt hinter der Grenze sind der Wahnsinn, auch das Bier mundet dort besonders und die Aussicht von der Kirche Sveti Duh (Heiliger Geist) ist der Hammer. Der Abstieg mit vollem Ranzen ist dann nicht ganz so Prickelnd, aber da muss man durch. 

Auf dem Weg nach unten zum Auto erblickten wir dann Kuriosk, eine Raststätte mit Selbstbedienung, wo es allerlei Leckeres gegen Bezahlung gibt. Leicht Frustriert stellte ich aber fest das im Kühlschrank nur Biosäfte lagen, für mich dann keine Option. Ich finde das aber dennoch eine richtig gute Idee und vor allem gut Umgesetzt.

Doch schon etwas Blutleer ging es nun zurück, es war ja schon reichlich Spät und das Abendprogramm wartete. Zuvor wurde noch Online Karten für den WAC geordert, die uns der Meister vom Campingplatz glücklicherweise kostenneutral Ausdruckte. Danke nochmals an der Stelle!

So machten wir uns entspannt auf den 800 Meter Marsch zum Tondach Stadion, auch mal schön die Kiste stehenzulassen.

 

 

27.09.19 SV Gleinstätten vs. SV Mooskirchen 2–1 Oberliga Mitte West

Das Tondach Stadion weiß mit seiner überdachten Tribüne und einem perfekten Catering zu begeistern, eine echt gelungene Anlage hier.

Auch Sportlich ist das ganz ordentlich, was einem geboten wurde. Kampfbetonter Fußball, mit derben Sprüchen, genau mein Ding. Einen verdienten Heimsieg gab es zu sehen, das gepaart mit einigen Bieren ergab einen hervorragenden Freitagabend.

Fridays for Football …!

Aber das Beste daran ist, dass die Redaktion dieser Seite, das ganze fußläufig vom Campingplatz aus erreichen konnte und so wackelte man zufrieden nach Hause. Wo man sich noch den Rest gab…

 

Für den Samstag war Regen berichtet, so legte man den Fokus auf den Fußball. Und das Ganze im Lavanttal, da man ja schon Tickets für das Bundesliga Spiel in Wolfsberg hatte.

Nach kurzem halt auf der Weinebene um mal abzuchecken was man dort so treiben kann, kamen wir sehr zeitig in Wolfsberg an. Dort oben war alles im Nebel, das machte keinen Sinn dort rum zu Latschen.

Daher suchten wir einen Supermarkt und ergänzten als Erstes die Vorräte aller Art und gönnten uns noch einen Kaffee in der Sonne. Anscheinend hatten wir alles Richtig gemacht, denn unten im Lavanttal war bestes Wetter.

Ja wenn Engel Reisen…..

Nun aber wieder zum sportlichen Teil, zum Auftakt in den Tag wartete direkt ein Derby in einem Vorort von Wolfsberg. Zuvor Checkte ich aber noch die Parkplatzsituation beim WAC, das sah gar nicht so Rosig aus, aber ich konnte das nun besser einschätzen und ich hatte einen Plan. Das Tor am Stadion stand offen, wir konnten unbehelligt Bilder vom leeren Stadion machen, in Deutschland 3 Stunden vor einem Spiel absolut undenkbar. 

In Sankt Stefan musste man aber auch erstmal einen Parkplatz finden, der Andrang war schon enorm bei diesem Derby.

 

 

28.09.19 SC Sankt Stefan vs. SK Sankt Andrä 3–3 Unterliga Ost Kärnten

Der Anstoß um 14 Uhr harmoniert perfekt mit dem Spiel des WAC, nur knappe 2 Kilometer trennen die beiden Stadien.

Die Anlage hier ist auf jeden Fall mal besser als erwartet, perfekt zum Aufwärmen heute. Eine Überdachung auf der einen Seite und ein Graswall mit Bänken auf der anderen Seite. 

Das Derby zog auch viele Zuschauer an, denen einiges für Ihr Geld geboten wurde. Die Heimelf führte früh mit 2–0, das war auch der Halbzeitstand. Nach der Pause drehten die Gäste mal so richtig auf und drehten die Partie in ein 2–3, ehe kurz vor dem Ende doch noch den Treffer zum 3–3 Endstand gab.

Nun geht es die 2 Kilometer weiter zu. WAC, dort ging mein zuvor erarbeiteter Parkplan voll auf, sehr schön so lieb ich das. Wenn das Wägelchen schön steht, kann man das Spiel umso mehr genießen. 

 

 

28.09.19 Wolfsberger AC vs. WSG Wattens 2–2 1. Bundesliga

5 Minuten später waren wir im Stadion, da war noch genügend Zeit um gemütlich eine Schnitzelsemmel mit einem Bier zu Vernichten. Echt entspannt geht es hier in Österreichs höchster Spielklasse zu, was sicher auch am Gegner lag. Aber keine Zäune, nicht Massenhaft Bullen und absolute Bewegungsfreiheit, so macht das auch Spaß. Ist mal eine willkommene Abwechslung zu dem Sicherheitswahn der in Deutschland auch bei solchen Spielen herrscht.

Das Stadion hat auch durchaus etwas zu bieten, hauptsächlich die Gegengerade mit der ungewöhnlichen Tribünen Konstruktion ist schon ein Hingucker und im Hintergrund die Berge sind da natürlich auch sehr ansprechend.

Die Stimmung war wie zu erwarten war, dann nicht so dolle, obwohl der Gästeblock mit exakt 4 Personen besetzt ist, Mama, Papa und 2 Kinder. Ein paar Jungs Schwenkten im Unterrang ein paar Fähnchen und Versuchten Ihre Mannschaft Anzufeuern, das gelang aber nur so Mittel, um es mal Vorsichtig auszudrücken.

Sportlich weiß mich der WAC aber zu überzeugen, das ist schon richtig gut was die so drauf haben. Da sah man dass der 0–4 Sieg in Mönchengladbach kein Zufall war. In der ersten Halbzeit berannten die das Tor des Gegners wie die Verrückten, einzigst die Tore wollten nicht so recht Fallen, mit einem Knappen 1–0 ging es in die Kabinen. Wenn es aber 5 oder gar 6–0 gestanden hätte, dürfte sich aber auch keiner beschweren. Nach der Pause fiel das 2–0 und man dachte der Käse wäre gegessen. Aber der WAC ruhte sich nun auf dem ergebnis aus statt nachzulegen. Irgendwie haben sie es dann Tatsächlich noch geschafft sich 2 Buden einzufangen und Wattens entführte einen sehr sehr Glücklichen Punkt aus dem Lavanttal. So ist das halt wenn man die Arbeit zu früh einstellt …

Für uns geht es jetzt zurück über den Berg in die Steiermark. Zufrieden und ohne Probleme kam man Zeitig am Campingplatz an um noch entspannt das merkwürdige Österreichische Samstagabend Programm im TV zu genießen.

 

Das gute Wetter sollte genutzt werden um die Rettenbachklamm in Mariatrost zu besuchen, dort war ein Parken nicht möglich und um von Ort aus zu laufen fehlte die Zeit. Also wurde als Ersatz die Basilika in Mariatrost besucht, schon beeindruckend das ganze.

Die Basilika Mariae Geburt, ist eine am Purberg in Graz-Mariatrost gelegene katholische Kirche. 

Das barocke Gebäude mit dem ehemaligen Franziskanerkloster Maria Trost gehört zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten der Steiermark. Ziel der Wallfahrer, die aus Österreich, Ungarn und Kroatien kamen und kommen, ist eine wundertätige Marienstatue. 

 

Wir haben unten Geparkt und sind über die Angelus-Stiege mit 216 Stufen Hoch Gelaufen, oben am Mariatroster Friedhof gibt es noch einen, etwa 50 Stellflächen umfassenden Parkplatz. 

Aber nun weiter zum ersten Spiel, das erst nach einer Sucherei zu finden war. Immer wieder wollte uns ein freundlicher Österreicher auf den Parkplatz des Heimatmuseums Lotsen, da wollten wir aber Partout nicht hin. Nach mehrmaligen Kreisen fanden wir dann auch endlich die Zufahrt zum Sportplatz.

Gibt heute "nur" Jugendfußball, aber das lässt das noch folgende Highlight nicht anders zu heute.

 

 

29.09.19 SV Gratwein-Straßengel vs. SV Andritz 3–1 Gebiet Graz U15

Aber egal, der Sportplatz NMS in Gratwein ist auch schon mal nicht so schlecht wie befürchtet. Immerhin gibt es Bänke und ein schönes Panorama.

Ich muss aber zugeben, dass wir hier eigentlich nur hergefahren sind weil sonst nichts möglich war, der Gedanke noch etwas Quote zu machen war vielleicht auch noch Vater des Gedanken. Nun ja, gemacht ist gemacht …

 

 

29.09.19 Grazer SC vs. NSG Gamlitz Strass 11–1 Gebiet Süd U17

Nun Fix weiter weiter zur Gruabn, dem nächsten Highlight der Tour, das Zeitpolster war Riesig, so dass wir entspannt vor dem Stadion ein Parkplatz suchen konnten. Von außen lief es einem schon Eiskalt den Rücken herunter beim Anblick des Eingangs und der fast 100-Jährigen Kantine direkt dahinter. Und dann natürlich das absolute Highlight dieser Anlage, die Holztribüne.

Schon so ein kleiner feuchter Hopper Traum, wenn einem 100 Jahre Fußballgeschichte zu Füßen liegt. Dieses Juwel war bis 1997 die Heimat von Sturm Graz, derzeit nutzt der Grazer SC das Areal.

Die alte Tribüne wurde von der Stadt Graz als Einsturzgefährdet eingestuft und soll abgerissen werden. Dagegen haben die Sturm Fans eine Initiative gegründet und kämpfen für den Erhalt dieses Kleinod.

In der Halbzeitpause meldete sich ein Vertreter des Denkmalamtes zu Wort, denn heute war Tag des Denkmals in Graz und auch hier war eine Veranstaltung hierzu. Er erzählte viele Details zum Stadion und der Tribüne und konnte Vermelden, das die Aufnahme der Tribüne in ein Denkmalschutzprogramm unmittelbar bevorstehen würde. Eine Tolle Nachricht, dann wäre die älteste noch bespielte Holztribüne in Österreich gerettet. Und das ist sie auf alle Fälle wert.

Der Rest des Stadions wurde zwar größtenteils zurückgebaut, aber die Gruabn hat immer noch unheimlich viel Atmosphäre, was natürlich an der Riesigen Holztribüne liegt.

Das gerade stattfindende U17 Spiel rückte hier in dem Moment etwas in den Hintergrund, wobei auf dem Rasen gerade so etwas wie ein Massaker stattfand. Die Gäste wurden mit 11–1 regelrecht Windelweich Geprügelt und die waren mit den 11 Gegentoren noch bestens bedient, das hätten auch durchaus mehr sein können.

Der letzte Abend in der Steiermark wurde im Seepavillon am Camping bei Bier und Pizza ausklingen gelassen, um die Eindrücke des Tages fachgerecht zu verarbeiten.

 

Nun ist es leider an der Zeit der Südsteiermark Auf Wiedersehen zu Sagen und langsam Richtung Norden zu fahren. Es sollte bis ins Salzkammergut gehen, nach Pettenbach. Dort haben wir eine weitere Campingplatz Perle entdeckt, die wir uns mal näher ansehen wollten.

Ohne Probleme, aber 15 Euro Ärmer, kamen wir am Campingplatz an. Verlangen die neben der Autobahnmaut auch noch Abgaben für die Tunnels auf der Pyhrnautobahn, hätte ich das vorher gewusst wäre ich über den Berg gefahren. Man sollte sich doch als mal über die Strecke Informieren, die man so Fahren möchte.

Am Campingplatz wurden wir sehr freundlich und kompetent Empfangen und durften uns nach kurzer Anmeldung einen Stellplatz Aussuchen. Auf den ersten Blick ein wirklich sehr schöner Campingplatz. Also Fix Aufgebaut, mit dem Sonnensegel ist das jetzt noch schneller erledigt, genau so etwas wollte ich. Nun konnte ich mal entspannt nachschauen was wir heute noch so treiben können.

Für einen Montag standen echt viele Spiele zur Auswahl. Man entschied sich letztlich für Timelkam weil es dort nur einen Platz mit Tribüne gibt und somit keine Nebenplatz Gefahr besteht.

 

Vorher gab es auch noch etwas Kultur, auf dem Weg zum Spiel kamen wir am Traunfall in Viecht vorbei. Der Rundweg war nicht sehr lange und damit passte das ganze Perfekt in den Zeitplan. Ein echt schöner Ort, wenn ihr das Schild sieht, haltet ruhig mal an, es lohnt sich.

Nach dieser Kurzwanderung wurde zwecks Nahrungsaufnahme nach Gmunden ins SEP Center gefahren. Nach leichter Verwirrung, denn das Center ist echt total Verbaut, fanden wir dann Susis Hendl Grill. Dort verdrückten wir ein Halbes Hendl zum Null Tarif, weil die schusselige Tante hinterm Tresen dem Rechnen nicht fähig war. Wenn die Gute das öfters so macht, dürfte die Karriere am Hähnchengrill bald ein jähes Ende haben.

Top gestärkt ging es nun zum Fußball….

 

 

30.09.19 SPG Timelkam vs. ATSV Rüstorf 6–2 H-Region Süd U16 Unterliga OÖ

Außer der Tribüne wo man die morschen Knochen parken kann, gibt es hier aber nicht viel zu sehen. Was auch daran lag, dass es nahezu Stockfinster war, ich habe da schon Bessere Flutlichtanlagen gesehen. 

Das beste hier war der Junge Linienrichter der immer wieder die Fahne auf den Boden Pfefferte weil der Hauptschiedsrichter ihn seiner Meinung nach Ignorierte. Das war eine sehr Spaßige Angelegenheit und ich konnte einige neue österreichische Schimpfwörter Lernen. Was man so vom Spiel gesehen hat, war ganz O.K. mit 8 Toren im Gepäck ging es wieder zum Wohnwagen zurück.

Der Abend wurde entspannt mit Fernsehen und Bier beschlossen, hier hatten wir endlich mal wieder etwas mehr Auswahl an Fernsehsendern.

 

Das Wetter sollte heute nochmal spätsommerlich werden, das wollte natürlich optimal genutzt werden. Also auf los geht's los und beizeiten Richtung Berge.

Wir sind nach Gmunden zum Gasthaus Franzl im Holz gefahren um von dort aus zum Laudachsee hinauf zu laufen. Zum See gibt es mehrere Wege hinauf, man kann vom Traunsee hinauf oder aber auch mit der Seilbahn ab Gmunden.

Parken kann man hier auch sehr gut, also ging es los den Schildern folgend bergauf und bergauf…

Nach ca.2.5km sind wir nach rechts, unserer Komoot App folgend, in einer Kurve abgebogen und einem schmalen Weg folgend immer weiter steiler bergauf, zwischendurch hat man eine mega Aussicht, wenn man gerade mal Platz hat sich umzudrehen, die Stufen sind in den Hang gebaut und sehr schmal und steil. Das war schon eine Schweißtreibende Angelegenheit, aber den Schildern nachlaufen kann jeder.

Oben angekommen sieht man den Baumwipfelpfad rechts, der an der Seilbahnstation, wir sind nach links abgebogen. Nach weiteren 2 km erreicht man dann den See und haben uns erstmal hingesetzt und die Aussicht genossen….

 

Bergseen haben einfach etwas Magisches.

Stärken kann man sich in der Hütte am See die wunderbare kleine Gerichte zaubert, von Spaghetti Bolognese bis zu typischen Hütten Schmankerln zu humanen Preisen. Da mussten wir natürlich wieder Zuschlagen, ein Abstieg ohne vollen Magen ist ja irgendwie auch nix.

Nach guten 10 Kilometern waren wir wieder am Auto und mussten erstmal Durchatmen, war schon Anstrengend das ganze. Die Komoot App möchte ich an dieser Stelle nochmal empfehlen, durch diese finden wir immer wieder andere Wege, die man ohne diese Digitale Unterstützung nie Laufen würde. 

Die Spaghetti waren dann auch schon fast wieder verdaut, war schon eine anstrengende, aber auch echt schöne Bergtour. 

Aufgrund der daher schweren Beine wird heute der frühesten machbaren Partie der Zuschlag erteilt. Ein Doppler ist wegen den Entfernungen der Plätze nicht machbar, aber nach der Bergtour davor auch nicht weiter schlimm, ein wenig früher die Füße hochzulegen heute.

 

 

01.10.19 SPG Steinerkirchen/Sattledt - Union Steinhaus 1–1 H-Region Süd U15 Unterliga B

Hier am Ground steht dann sogar eine Tribüne und der Hintergrund stimmt auch … 

Wenn es jetzt noch ein Bier und ne Wurst gegeben hätte wäre das schon richtig gut gewesen, so ist es halt nur ganz gut. Weiteren Ausbau gibt es auch nicht, aber dafür sind es nur 12 Kilometer bis zum Campingplatz.

Sportlich war das ganze eher unterer Durchschnitt, aber das kann man im Jugendbereich auch nur bestenfalls erahnen.

Die Ruhepause, die heute zeitig kommt war echt notwendig.

Zumal am Abend auch das gemeldete Dreckswetter einsetzte und es die ganze Nacht lang Pisste. Aber das war mir Total Latte, ich ging an diesem Abend Zeitig in die Koje.

 

Diesen Morgen blieb man extrem lange liegen, denn draußen war es echt mies. Regen und Nebel sind schon eine ganz traurige Kombination. Aber irgendwann trieb einem der Harndrang dann doch vor die Türe. Nur Herumgammeln wollte man dann auch nicht, als der Regen Nachließ ging es raus in die weite Welt.

 

Zuerst ging es nach Vöcklabruck, die Innenstadt ist schon sehenswert allerdings nicht Tages füllend, also weiter ins Örtliche ekz das Verena. Irgendwie in jedem etwas größeren Ort hier in Österreich gibt es ein großes EKZ. Dementsprechend sind die Innenstädte Stellenweise echt leer und Verwaist.

Uns hingegen zog es weiter zu XXXL Lutz, dort gönnten wir uns ein Riesenschnitzel zum Discountpreis. Mittlerweile gehen wir auf Tour sehr oft in Einkaufszentren oder bei Möbelhäusern essen. Die Tagesangebote zur Happy Hour sind oft nicht zu schlagen, für das Geld machst du nicht den Herd an.

Um 17 Uhr sollte eigentlich das erste Spiel stattfinden, aber der Sportplatz in Gaspoltshofen war leer, also fix weiter nach Meggenhofen zum SG Partner. Dort war zwar etwas Betrieb aber anscheinend wurde nicht nur der Spielort gewechselt, sondern auch gleich noch die Anstoßzeit.

Also der Doppler war somit schon mal am Arsch und Plan B wurde ausgeführt und der führte uns nach Stadl-Paura.

 

 

02.10.19 ATSV Stadl-Paura vs. Union Eberstalzell 0–4 H-Region U14 Unterliga B

Wo nun ein weiter Ground der Regionalliga Mitte Geschichte wurde und das kein Tag zu spät, anscheinend plant man hier einen kompletten Umbau des Stadions. Ob die Tribüne abgerissen wird oder stehen bleibt ist nicht so genau ersichtlich. Auf jeden Fall hat das ganze Stadion einen gehörigen Ranzfaktor.️

Sportlich gesehen ist das nicht ganz so attraktiv, aber man kann halt nicht immer alles haben.

Heute haben wir aus dem Schlechten Wetter das Beste gemacht, auch wenn der Doppler nicht funzte, aber so ist dann manchmal.

Aber jetzt galt es in den Geburtstag des Saarländers hinein zu Feiern, das wurde noch ein feuchtfröhlicher Abend

 

Nach ersten Feierlichkeiten gestern Abend ging es heute in die nächste Runde.

Das Wetter war jetzt nicht so der Hit, kann man sich halt auch nicht Raussuchen.

Meine Frau hat sich Vorgenommen heute eine Wanderung zu machen. Das wollten wir am Almsee mit einer Runde um den Idyllisch gelegenen Gebirgssee erledigen. Die Temperaturen waren zum Laufen O. K., obwohl ein paar Grad mehr kein Luxus gewesen wären. Aber die Hauptsache war, das es von oben Trocken blieb, den auf Nass werden hatte, keiner von uns beiden Bock.

 

Es wurde eine tolle entspannte Runde um den Almsee, denn der See hat auch bei diesem Wetter seinen Reiz. Gestartet sind wir direkt am ersten Parkplatz wo der See beginnt, man kann auch bis zum Ende des Almtals fahren und dort starten.

Es geht mit kleinen Erhebungen, über schmale Wege, manchmal auch über Holzbrücken, immer am Ufer entlang. Es bestand noch die Möglichkeit auf den Ameisenfels hoch zu laufen, aber das haben wir wegen des einsetzenden Regens sein lassen.

Nun wurde auch langsam Zeit sich um die Nahrungsaufnahme zu Kümmern, mein Magen hing schon etwas durch.

Das Geburtstagsmenü folgte im Ekz in Gmunden, in der Merkur Marktküche. Soll ja Schließlich ein besonderer Tag sein für die Frau. Auf jeden Fall war das Menü mit Suppe und Bier sehr Schmackhaft und zu dem Preis Quasi Geschenkt.

Aber nun weiter zum Match des Tages.

 

 

03.10.19 SPG Riegerting/Mehrnbach/Gurten vs. SK Altheim 2–7 H-Region West U15 Gruppe B

Heute ein Spiel mit Hauptplatz Garantie zu finden war nicht gerade einfach, fündig wurde man im absoluten Nirgendwo in Oberösterreich. Aber somit bleibt die Tour weiterhin Nebenplatz frei und das wie es ja fast Standard ist in diesem Eck, mit Tribüne.

Auch einige Bänke gibt es hier und die Kantine für das Geburtstagsbier der Gattin hat auch geöffnet. Als Erstes wurde mal der Zapfhahn bemüht zwei Kaltgetränke zu produzieren, man will ja Schließlich auf ein weiteres Lebensjahr Anstoßen️. In keinster Weise geht es nur um schnöden Alkoholkonsum…

Die weiteren Feierlichkeiten fanden dann im Wohnwagen auf dem Campingplatz statt, wo auch noch das ein oder andere Alkoholische Getränk vernichtet wurde.

 

Von daher starteten wir leicht Verkatert in den Tag und zu allem Elend wurden wir auch noch Relativ früh durch Baulärm Geweckt. Das war nun wirklich nicht so Lustig. Der Platz an sich ist echt klasse, da kann man nichts dagegen Sagen, aber die Geräuschkulisse während unserem Aufenthalt war stellenweise echt Nervig.

Aber das Wetter war richtig schön, so dass es doch die richtige Entscheidung war den Freitag noch hier zu verbringen. 

Außerdem habe ich Gestern im Zuge meiner Recherche ein U19 Länderspiel um 16 Uhr, im 40 Kilometer entfernten Windischgarsten gefunden. Damit war die Grundrichtung schon mal vorgegeben, nur ein konkretes Ziel fehlte noch.

 

Das wurde dann die Dr. Vogelgesang-Klamm, die längste Klamm Ober Österreichs und wieder so ein Naturjuwel.

Wahnsinn was man da auf den 1.5km und 500 Treppen erleben darf. Wenn man sie betritt, denkt man erstmal "Ach du Scheiße" wenn man die Treppen und Stege aus Holz sieht, die vermeintlich im Fels verschwinden.

Es geht direkt und stetig bergauf über Treppen und Stege bis zum Ausgang der Klamm, größtenteils aus Holz, teilweise ganz schön schmal und auch Steil.

Am Ende geht es noch Steiler über Felsstufen und Seil zur Sicherung, bis zum Wasserfall und zum Ende des Weges.

Wir sind bis zur Bosruckhütte hoch gelaufen und haben uns dort eine Kaaspressknödelsuppe gegönnt. Die war echt Lecker, die Bosruckhütte könnt ihr bedenkenlos Ansteuern, hier Stimmt alles. Am Nebentisch ein Horde Saufender Cops, deren Einsatzwagen auf dem Parkplatz stand. Da hatte jeder von denen schon ein paar Biere intus, ich kann mir nicht vorstellen das die den Bulli hier oben Stehen Lassen, soll aber mal nicht mein Problem sein.

Anschließend sind wir die Fahrstraße hinunter bis ein Weg links abbiegt, der aber später auch wieder in die Straße einmündet, um dann nach 7 Kilometern wieder auf den Parkplatz führte.

Aber nun ab zum Ground, nur hier war nicht viel los, aber auf dem Platz war Betrieb.

 

 

04.10.19 Österreich vs. Lettland 6–0 U19 EM Quali Damen

Etwas Irritiert Enterten wir das Stadion, die Erklärung folgte auf dem Fuße, es wärmte sich die U19 Damen Nationalmannschaft auf.

Nun ja, mangels Alternativen um diese Uhrzeit in der Entfernung wäre ohnehin sonst nichts drinnen gewesen. Also wären wir auch aufgetaucht wenn ich es vorher gewusst hätte…

Eintritt verlangt bislang auch noch niemand und entgegen zu Deutschland, gibt es hier beim Juniorinnen Länderspiel Bier. ️Wir machten uns sogleich auf die Stadionrunde um ein paar gute Bilder von der Tribüne zu machen so lange die Sonne noch schien. Das war eine sehr gute Entscheidung, wir wurden auf der Hälfte der Runde von einem Ordner zurückgepfiffen. Es war eigentlich nur die Tribünen Seite für Zuschauer frei, mir jetzt Egal ich habe meine Bilder. Der Rest Stadions war eh Unspektakulär, aber das Panorama stimmte.

Sportlich ist das auch ganz gut was die Mädels zu bieten haben, wobei der Gegner aus Lettland mit der Aufgabe hier deutlich überfordert war.

Das nächste Spiel war in dem Ort wo der Wohnwagen steht, also Quasi ums Eck. Somit war noch etwas Zeit um am Campingplatz noch etwas zu gammeln und die Seele baumeln zu lassen.

 

 

04.10.19 Union Pettenbach vs. ATSV Sattledt 3–4 Landesliga West

Dieses zweite Spiel heute, wurde mit bedacht ausgewählt, weil es sich um ein Derby handelt und Quasi ein Heimspiel für uns ist und siehe da, ein Volltreffer!

500 Zuschauer bevölkern eine sehr ansehnliche Sportanlage und das Spiel ist von Beginn an mitreißend. Ein ständiges hin und her war das in den ersten Minuten, Die Gäste führten dann schnell mit 0–3. Vor der Pause noch konnten die Gastgeber noch auf 2–3 Verkürzen und waren in der zweiten Halbzeit kurz davor die Partie zu drehen und gleichten aus. Was aber 5 Minuten vor dem Abpfiff durch den 3–4 Siegtreffer Egalisiert wurde.

Das Catering war auch wahrer Traum, falls es mal jemand von euch hierher verschlägt, gönnt euch einen McKick.

Minuten nach dem Abpfiff, öffnete ich auch schon die Kühlschranktür, zu Hause leider nicht mehr möglich. Aber auf unseren Touren immer wieder schön, was ich in vollen Zügen genieße.

 

 

So nun ist es so weit, wir müssen langsam aber sicher nach Hause. Die erste Etappe führt uns zurück ins Irrenhaus Deutschland, nach Hirschau in die Nähe von Amberg zum Monte Kaolino. Dieser Campingplatz ist an einer Halde angelegt. Diese Entstand aus 35 Millionen Tonnen Quarzsand aus dem benachbarten Kaolin Werk.

Hier gibt es ein Freibad, eine Sommerrodelbahn und unter anderem einen Minigolfplatz. Außerdem kann man hier anscheinend das ganz Jahr Rodeln und Skifahren, echt irre hier.

Der Campingplatz an sich bietet einen Soliden Standard und Riesige Stellplätze, hier hätte ich es noch ein paar Tage aushalten können.

Der Nette Herr am Telefon ermöglichte uns eine einfahrt in den Campingplatz in der Mittagspause und das ermöglicht uns einen Doppler heute, klasse!

Also rein, die Karre abgestellt und gleich wieder los nach Amberg.

Wieder zurück im Sanatorium von Europa, gibt es nix was außer Fußball Sinn macht.

Wobei ich gestehen muss, der Sportplatz kann aber auch nicht viel hier, man ist halt wieder in Deutschland….

 

05.10.19 SV Inter Bergsteig Amberg III vs. TuS Rosenberg II 3–2 A-Klasse Amberg Weiden Süd

Das Ding war dann doch schon so ein bissl zur Quote eingebaut, aber es muss doch eh alles gemacht werden. Außer zwei Stufen auf der Gegengeraden, ist hier noch das Schmackhafte Bier eine Erwähnung wert. Der Rest war wie das Spiel, relativ Trist

Beim Abpfiff ging es direkt auf die 2 Kilometer lange Reise zum FC Amberg. Dort war wegen dem Jahrmarkt? Die Parkplatz Problematik nur etwas schwer auf die schnelle zu lösen, irgendwie fanden wir uns auf dem Spieler Parkplatz neben Stadion wieder. Egal, ab rein in die gute Stube.

 

 

05.10.19 FC Amberg vs. SV Raigering 3–2 Bezirksliga Oberpfalz Nord

Schon ein Gammel Ground das Stadion am Schanzl.

Der vermeintliche Schlusspunkt der Tour, man weiß ja nie was morgen noch so passiert, setzen wir beim FC Amberg. Nach 3 Wochen auf Achse wird hier der 30. Ground gekreuzt und das ohne einen Nebenplatz, das ist auch noch nie vorgekommen.

Das Stadion am Schanzl ist nicht mehr taufrisch, aber das gefällt dem Hopper ja. 

Nach dem Abstieg aus der Regionalliga Bayern geht es hier ja auch nur noch bergab und man spielt aktuell in Bezirksoberliga Oberpfalz.

Also gelitten hat hier anscheinend auch das Catering, man was hätte ich gerne eine Bratwurst gegessen … Die Kochwürste wurden von mir aus Protest Ignoriert.

Das Spiel selbst war ganz in Ordnung und ging knapp, aber Verdient an die Heimtruppe. Mit etwas Wehmut ging es nach Abpfiff ein letztes Mal zurück zum Campingplatz, aber vorher wurde in Hirschau im Pizza Haus noch für Kohlehydrate Nachschub gesorgt.

Für Schmale 6 Euro gab es eine richtig große Pizza zwischen die Zähne, die auch noch Schmeckte. Und am Campingplatz wurde das ganze noch ordentlich mit Bier verdünnt. So gesättigt ging es in die letzte Nacht auf der Tour.

 

Im Dauerregen ging es nach dem Ausschlafen Wieder zurück in die Heimat. Das ganze mit einer gehörigen Portion Stau. Auf ein weiteres Spiel verzichteten wir dann auch bei dem Schietwetter.

Nach 30 Spielen in 6 Ländern ist diese Tour nun Offiziell abgeschlossen. Nach ca. 3500 Kilometern sitzen wir wieder zu Hause vorm warmen Ofen. Auch wenn nicht alles funktioniert hat wie geplant, war es dennoch eine gelungene Tour️.

Im November folgt ja noch eine kleinere Tour, also Stay Tuned....