Die Mutter aller Touren

1.FC Kaiserslautern vs. Tottenham Hotspurs

27.10.99 - 30.10.99

 

Die Mutter aller Touren

 

Nun war es endlich soweit, am Mittwoch, den 27.10.99 brachen wir am späten Nachmittag in Richtung Flughafen Hahn auf, wo wir am Abend in Richtung London starten würden. Wir, das heißt, Christian, Thomas und Thomas und meine Wenigkeit. Bei der Fluggesellschaft fiel unsere Wahl auf Ryan Air, die den Flugverkehr zu damaligen Zeit gerade revolutionierte und sehr günstig war und Flüge zu Spottpreisen durch ganz Europa anbietet, aber dafür am Service ziemlich sparte.

Man durfte 10 kg Handgepäck kostenlos mit in den Flieger nehmen, das waren umgerechnet Zwanzig 0,5 Liter Dosen Bier. Da wir auch noch ein paar Unterhosen und Socken mitnehmen mussten, konnten wir 18 Dosen im Rucksack Transportieren. Das sollte für den Anfang mal reichen.

Auf der Fahrt zum Flughafen haben wir erstmal etwas gegen unseren Durst unternommen, damit die übrigen Dosen nicht unnötig und alleine zurückbleiben mussten. Am Terminal angekommen, das damals nur aus einer etwas größeren Bretterbude bestand, Stürmten wir erstmal die Toilletten. Danach konnten wir entspannt einchecken, und es uns im Duty Free Bereich bequem machen. Dieser bestand allerdings nur aus ein paar Stühlen und einer Toillette, mehr gab es hier nicht. An der Gepäckkontrolle gab es noch einen lustigen Moment, wo unsere Rucksäcke geröntgt wurden. Zu dem Zeitpunkt waren Flüssigkeiten im Handgepäck noch erlaubt, jeder von uns hatte auch reichlich davon, in den zuvor erwähnten 18 Büchsen dabei. Das gab schon ein paar nervöse Blicke in unsere Richtung, den Verantwortlichen erklärten wir dass es sich ausschließlich um Proviant handelt um den Flug zu überstehen. Danach ließ man uns kopfschüttelnd passieren.

Uns blieb also nichts anderes übrig als bis zum Aufruf unseres Fluges intensiv an der Dezimierung der Biervorräte zu arbeiten. Als dann endlich der Aufruf kam, waren wir alle ziemlich besoffen und wir torkelten in Richtung Flugzeug. Nach leichtem Kampf hatten wir uns ein paar Plätze nebeneinander gesichert. Das Gepäck wurde verstaut, so dass es nach kurzer Wartezeit dann auch endlich losging. Bei den Sicherheitserklärungen meinte Christian er müsste der Stewardess die Schwimmweste aufblasen, was aber bei dieser auf wenig gegenliebe stieß.  Somit hatten wir uns schon direkt unbeliebt gemacht, mit etwas Mühe konnte sie sich dann die nun aufgeblasene Schwimmweste wieder über den Kopf ziehen, und sich letztlich befreien. Heute benutzen sie, um solchen Fällen wahrscheinlich Vorzubeugen, nur noch Dummys.

Endlich in der Luft haben wir erstmal eine Runde Bier geordert, was ja eigentlich völlig sinnfrei war. Hatte doch jeder von uns einen Rucksack voll mit Bier dabei! Nun ja, wir waren Jung und hatten das Geld…

Der Harndrang lies nun auch nicht lange auf sich warten. Natürlich musste die ganze Meute auf einmal pinkeln, was erneut zu Komplikationen führte. Die Stewardessen waren gerade mit ihren Wägelchen unterwegs, so das sie Irgendwie immer im Weg waren.

Nachdem die Problematik abgehandelt war, meinte Thomas er müsste jetzt mehrmals die Klingel für die Stewardess betätigen. Diese kam auch prompt angerauscht, aber nicht um uns wie erhofft mit Bier zu versorgen, sondern um uns mitzuteilen das es uns ca. 25000 DM kosten würde wenn das Flugzeug nun umkehren müsste um in Frankreich zwischenzulanden damit man uns aus dem Flieger werfen könnte. Der andere Thomas erklärte wiederum im Gegenzug das es ihn überhaupt nicht juckt was sie uns mitzuteilen hätte und seiner Meinung nach würde der Kaffee gar nicht Schmecken den sie hier für teures Geld verkaufen würde. Als dann nach einem kurzen Wortgefecht auch noch der nicht ganz leere Kaffeebecher auf ihren Füßen gelandet ist, zog sie wutschnaubend von Dannen. Den Rest vom Flug hatten wir dann unsere Ruhe, allerdings auch keinen Service mehr. Das verstehe wer will, Die Briten sind da wohl etwas Zartbesaitet.

Nach der Landung in Stansted, gab es erneut eine Rudelbildung auf der Flughafen Toillette. Nachdem es uns dann besser ging, suchten wir den Infoschalter um uns ein Zimmer zu reservieren, was auch auf Anhieb gelang. Die nette Frau am Schalter erklärte uns sogar noch den Weg, wie sich später aber rausstellten sollte dann doch völlig umsonst. Nun saßen wir auch schon im Zug Richtung Victoria Station, in der Nähe eben dieser Victoria Station sollte sich unser Hotel befinden.

Aus bisher noch ungeklärter Ursache stiegen wir in Tottenham aus dem Zug der ja eigentlich bis zur Victoria Station gefahren wäre. In völliger Geistiger Umnachtung standen wir nun in Tottenham am Bahnhof und suchten die U-Bahn. Wir haben es uns dann erstmal gemütlich gemacht und haben uns ein Bier gegönnt. Nach dem Genuss des heimischen Gerstensaftes machten wir uns nun auf den Weg zur U-Bahn, weil wir ja immer noch irgendwie zur Victoria Station kommen mussten. Es fuhr dann auch gleich ein Zug ein, der in unsere Richtung fuhr, worauf wir uns dann entschlossen haben eben diesen nicht zu nehmen, sondern auf den nächsten zu warten. Diesen Entschluss machten wir dann auch noch einem Schaffner, ruhig und sachlich klar, der uns überreden wollte doch diesen Zug zu nehmen. Worauf dieser dann kopfschüttelnd verschwand. Wie sich dann aber herausstellte war das der letzte Zug Richtung Victoria Station für heute. So standen wir nun mitten in Tottenham, was ja eigentlich unser Ziel war, aber eben erst Morgen zum Spiel. Keiner wusste nun so recht wie wir jetzt noch an unser Hotel gelangen sollten. Die ganze Situation war so bekloppt, das ein weiteres Bier von nöten war um über eine Lösung nachzudenken.  Thomas meinte dann das die Problematik eventuell auf den überdurchschnittlichen  Alkoholkonsum zurückzuführen wäre, es wird wohl für immer ein Rätsel bleiben.

Nun blieb uns nichts anderes übrig als uns nach einem alternativen Transportmittel umzusehen, was sich in Anbetracht der Uhrzeit als nicht einfach herausstellte. Die Taxifahrer wollten irgendwie alle nicht mehr in die City fahren, was war da nur los? Nach gut halbstündiger Suche, ist es uns gelungen  an einer Ampel ein Auto aufzutreiben. Zu Dritt quetschten wir uns mit Gepäck auf die Rückbank des alten klapprigen Ford Taunus. Der Fahrer war bereit uns für 15 Pfund zur Victoria Station zu fahren. Der Typ fuhr wie eine gesenkte Sau durch das nächtliche London. Thomas machte den Fahrer darauf aufmerksam, das er viel zu schnell unterwegs sei und zudem noch die falsche Straßenseite benutzen würde. Der junge Mann war spürbar erleichtert als er uns nach gut 15 min. fahrt an der Victoria Station raus lies.

So, nun waren wir hier, aber schnell drängte sich die nächste Frage auf, wo war unser Hotel? Der Präsi zückte frohen Mutes den Stadtplan und marschierte los. Nach längerer Zeit planlosem umher irrens, fragte Thomas auf einer Polizeiwache nach dem richtigen Weg. Es ergab sich dann, das wir die ganze Zeit in der Nähe des Hotels unterwegs waren. Um 2 Uhr 30 Minuten hatten wir es dann geschafft nach mehrstündiger Odyssee durch London unser Hotel zu erreichen, dort hatte man schon nicht mehr mit uns gerechnet denn alle Türen waren verschlossen.

 

Wir haben geklingelt, geklopft und geschrien, aber siehe da der Nachtportier öffnete leicht genervt die Tür und zeigte uns die Zimmer. Wir genehmigten uns noch ein Bier und fielen dann ziemlich kaputt in unsere Betten.

Nach einer kurzen Nacht erwachten wir im sonnigen London mit einem riesigen Nachbrand, und dem lauten nervigen Rufen nach der wahrscheinlich gerade nicht auffindbaren Magret. Beim Frühstück kam auch der Nette Mann zu uns, der uns in der Nacht in Empfang genommen hatte. Dieser sorgte für den ersten Lacher des Tages. Er sagte uns das unser fluchen und schimpfen in der Nacht genau verstanden hätte, er habe in Kaiserslautern einen Autohandel betrieben. Er wusste auch sofort warum wir in der Stadt waren und wünschte uns viel Glück für das Spiel am Abend. Das Hotel war doch schon recht teuer, so das wir uns nach dem Frühstück eine billigere Unterkunft suchten, die wir auch schnell fanden.

Wir verstauten unsere Sachen in dem herrlichen 4 Bett Zimmer unseres Pakistanischen Vermieters, was eine Bruchbude, aber halbwegs bezahlbar. Noch die Biervorräte ergänzt, so zogen wir nun aus zum Sightseeing.

Der erste Eindruck von London war ernüchternd, eine laute, hektische und nicht gerade saubere Stadt.

Gegen 15 Uhr gingen unsere Biervorräte zu Ende, so das wir beschlossen zu unserer neuen Unterkunft zurückzukehren. Dort wollten wir uns noch ein wenig erholen bevor wir zum Spiel fahren wollten. Doch daraus wurde nichts, denn unser Vermieter Prügelte seine Alte kreuz uns quer durch die Bude.

Irgendwann wurde es uns zu bunt und wir erläuterten dem Pakistani unseren Standpunkt  was Gewalt gegen Frauen und Kinder anging bis ins Detail. Dann war auch endlich Ruhe. Nach ein paar Bieren machten wir uns nun auf den Weg nach Tottenham, das wir nun ohne Zwischenfälle erreichten.

Die White Hart Lane, Heimat der Tottenham Hotspurs, liegt England typisch mitten in der Stadt umgeben von Zahlreichen Pubs, Geschäften und Wohnhäusern.

Ein Schickes Ding ! Das sind Stadien nach meinem Geschmack.  Rund um das Stadion war schon ein reges Treiben im Gange, wir gönnten uns noch ein paar Bierchen in diversen Pubs.  Durch die schmalen Inseltypischen Eingänge betraten wir das Stadion, das auch von innen zu Überzeugen wusste. Der Gästeblock war dann beim Anpfiff mit ca. 1500 Pfälzern gut gefüllt, was dann auch einen brauchbaren Support ergab. Auch die Stimmung von Seiten der Engländer war ausgezeichnet, das ist ja auch nicht unbedingt die Regel auf der Insel.

In der Anfangsphase des Spiels waren wir sehr druckvoll zugange, und hatten mehrere Chancen zur Führung, diese wurden natürlich nicht genutzt. Dann aber in der 33 Minute stolperte der Franzose David Ginola über seine eigenen Füße, den unberechtigten Elfmeter Versenkte der Norweger Steffen Iversen, unhaltbar für Andi Reinke, zur 1-0 Führung der Spurs im Tor. Danach ging beim FCK gar nichts mehr zusammen, die Engländer machten auch nur noch das nötigste. Erst wieder Mitte der Zweiten Halbzeit nahm das Spiel wieder fahrt auf. Alles in allem wäre ein unentschieden durchaus gerecht gewesen. Aber es gibt ja noch ein Rückspiel auf dem Betze, da ist ja bekanntlich alles möglich.

Nach dem Spiel sollten wir noch die üblichen 15 Minuten warten bevor wir das Stadion verlassen durften. Was nun passieren sollte war außergewöhnlich, es wurde die längste Besetzung eines Fußballstadions die man je gesehen hatte. Weit eine Stunde nach Abpfiff wurden wir von der Polizei gebeten das Stadion endlich zu Verlassen, was aber abgelehnt wurde. Wir feierten den Platzwart, die Ordner, die Polizei und Natürlich uns selbst. Weitere 15 Minuten später wurden wir dann doch rausgeschmissen, das ganze lief aber in einem sehr freundlichen Rahmen ab. Die Engländer sind eben sehr zuvorkommend und Freundlich. Also zogen wir heimwärts in Richtung unserer Unterkunft. Bei ein paar Bieren und dem hervorragenden englischem Fernsehprogramm ließen wir das Spiel nochmals Revue passieren.

Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen und begaben uns wieder auf Sightseeing. Für die nächste Nacht hatten wir uns entschlossen keine Unterkunft zu suchen da wir am nächsten Morgen sehr früh wieder in Richtung Deutschland abheben sollten. So wollten wir uns den Rest der Nacht am Flughafen um die Ohren schlagen.

Als erstes sahen wir uns den Buckingham Palace und den Wachwechsel an. Wobei der Präsi seine Bierdose ständig unter die Nase eines Wachsoldaten hielt und dieser die Dose am liebsten ausgetrunken hätte. Die Jungs mit den großen Hüten waren stinksauer, um weiterem Ärger aus dem Weg zu gehen, gingen wir weiter.

In einer Unterführung lag ein Penner, dem schenkten wir eine Dose Bier, der Mann war begeistert und bedankte sich. Der Päsi bekam nun die glorreiche Idee dem Kerl unsere Alditüte voll Bier zu schenken, nun rastete der Typ vor Freude förmlich aus. Nach leichter Kritik am Präsi, das wir nun fast kein Bier mehr hatten, holte der Präsi unsere Tüte zurück. Natürlich nicht ohne dem Typ noch ein paar Dosen zu überlassen, dennoch war ihm eine gewisse Enttäuschung anzusehen. Aber wir brauchten ja auch noch Proviant, der Tag war noch lang. Um weiteren Vorfällen dieser Art vorzubeugen, nahm nun Thomas die Tüte an sich.

Nun zog es uns in den Queenspark, nahe des Buckingham Palace. Dort ließen wir uns auf einer Bank in der Sonne nieder, wo wir nun die ganze Tüte Bier vernichteten. Die Jogger wurden Runde für Runde angefeuert, wir hatten einen Mords Spass. Nur die Klofrau, des in des sich in der nähe befindlichen WC Häuschens, war froh als wir endlich weg waren.

 

Nun wurde es auch Zeit Thomas zu verabschieden, den er flog früher eher als der Rest zurück, für ihn sollte das zum Glücksfall werden. Darüber zum späteren Zeitpunkt mehr. Danach schlenderten wir durch die Carneby Street, von dort aus ging es richtung Tower Bridge und den Tower um dort noch die Gegend unsicher zu machen.

Endlich wurde eine Trinkpause vom Präsi angeordnet, nach Erwaerb diverser alkoholischer Kaltgetränke setzten wir uns auf eine Bank an der Themse. Als wir so auf der Bank saßen und auf die Towerbridge schauten kam uns der glorreiche Gedanke das wir unbedingt noch das Wembley Stadion anschauen müssten. Nur wo war es ? Auf unseren Stadtplänen war es nicht verzeichnet und auf den U-Bahn Plänen auch nicht. Also ein Anruf in die Heimat an T.M., der leider keine Erlaubnis von seiner Mama bekam mit dem Rest der Meute auf diese Reise gehen zu dürfen.

Dieser erklärte uns dann wie wir mit der U-Bahn zu fahren hatten. Also los zur nächsten U-Bahn Station. Aber wie konnte es auch anders sein, die Strecke war natürlich gesperrt. So mussten wir mit dem Bus weiter fahren, aber im Feierabend Verkehr waren die Straßen von Queens Park so verstopft das wir überhaupt nicht vorwärts kamen. So entschlossen wir uns das ganze aufzugeben, und eine weitere Trinkpause einzulegen. In dem Bus wollte Thomas, Prinz Charles erkannt haben was er dann auch laut kund tat. Der Betroffene fand dies nicht so witzig wie er uns zu verstehen gab.

Nach diesem Reinfall war die Innenstadt unser Ziel, wo wir am Picadilly Circus den Biervorrat weiter abbauten, und dabei die ganzen Punker beobachteten die sich da so rumtrieben. So langsam wurde es uns dann doch langweilig, so das wir nicht wusstten wie wir die noch verbleibenden 10 Stunden mit Programm füllen sollten. Nachdem  wir noch durch das Rotlichtviertel von Soho gestreift waren, entschlossen wir uns bei dem Besuch eines Schnellrestaurants mit dem Zug Richtung Flughafen zu fahren um dort den Dingen zu harren. Denn es wurde nun auch doch kalt um die Ohren.

Es wurde eine der denkwürdigsten Zugfahrten die ich mitgemacht habe. Wir sind einen Zug zu früh eingestiegen dieser fuhr natürlich nicht zum Flughafen, was wir leider wieder zu spät bemerkten. Also stiegen wir an der nächsten Haltestelle aus um diesen neuerlichen Navigationsfehler zu korrigieren. Erst als wir ausgestiegen waren bemerkten wir wo wir waren. Es war das legendäre Örtchen Elsenham dieses Kaff bestand nur aus einem Bahnhof 4 Häusern und einem Pub, und der hatte auch schon geschlossen.

Glücklicherweise trafen wir dann einen freundlichen Schrankenwärter, denn hier wurden diese noch von Hand bedient, der uns dann sagte das der nächste Zug zum Flughafen in 45 Minuten fahren würde. Somit waren wir offiziell ein zweites mal gestrandet, und saßen nun auch noch im wahrsten Sinne des Wortes, auf dem trockenen. Unser Bier war alle, und es war bitter kalt. Es dauerte dann doch eine Stunde bis der Zug dann endlich da war.

So kamen wir dann doch noch zum Flughafen wo der Pub als wir ankamen natürlich gerade zugemacht hat. Aber wir konnten uns noch mit gutem deutschen Bier an einem Kiosk eindecken, das wir uns dann zu Gemüte führten.

Nach einer kurzen unbequemen Nacht auf dem Flughafen flogen wir dann Samstags morgens um 7 Uhr zurück nach Deutschland. Der Rückflug sollte noch katastrophaler werden, was aber ausnahmsweise nicht an uns liegen sollte. Über dem Flughafen von Hahn mussten wir lange wegen Nebel kreisen. Später sagte der Pilot durch das man wegen des Nebels nicht auf dem Hahn landen könne, und man deswegen nach Frankfurt ausweichen müsse. Gut, das wäre alles nicht so schlimm gewesen wenn wir nicht unsere Autos am Flughafen Hahn stehen hätten. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen versuchte der Idiot von einem Pilot noch auf der falschen Landebahn zu landen. Was er aber glücklicherweise noch verhindern konnte, indem er durchstartete. Im zweiten Versuch gelang ihm dann die Landung mehr oder weniger gut. Thomas fragte den guten Mann beim aussteigen was er hauptberuflich machen würde... Nun überlegten wir uns, wie wir jetzt an unsere Autos kommen sollten. Ein Anruf zu Hause war sehr erfolgreich, es stellte sich raus, dass mein Vater im Raum Frankfurt unterwegs war und er bereit war uns am Flughafen in Frankfurt abzuholen. Somit waren wir nicht auf einen Bustransfer angewiesen, der bislang noch nicht mal organisiert war. Wir brauchten auch nicht lange zu warten, da war er auch schon da, und wir konnten endlich die Heimreise antreten. Noch mal Glück gehabt !! Nur das Auto stand immer noch am Hahn.

Bei mir zu Hause verabschiedete sich der Präsi der sein Auto schlauerweise bei mir geparkt hatte. Wir warteten nun auf unseren Navigator Torsten, der uns zu einem Regionalliga Spiel des FK Pirmasens begleiten wollte, was wir ohne jegliche Pause auch taten. Nach dem Spiel fuhren wir das Auto holen, um diese Tour endlich erfolgreich zu beenden kehrten wir zum Abschluss noch in unsere Stammkneipe ein. Nach abermals wenig Schlaf in der Nacht, ging es Sonntagmorgen dann zum Auswärtsspiel des FCK nach Stuttgart.

Man kann abschließend sagen, GEIL WARS !!!