Hannover, eine schöne Stadt ?

Thomas und ich, entschlossen uns unsere Mannschaft zum Auswärtsspiel nach Hannover zu begleiten. Als Transportmittel sollte abermals die TF1 dienen. Am Karfreitag um 22 Uhr ging es dann auch endlich los. Proviant eingeladen, und ab auf die Autobahn. Die Fahrt verlief sehr ruhig, und wir erreichten gegen 4 Uhr morgens Hannover. Die Suche nach einem Platz für die restliche Nacht gestaltete sich dann aber nicht ganz so einfach. Nach Langem hin und her stellten wir das WoMo auf einem vermeintlich ruhigen abgelegenen Parkplatz des allseits bekannten Annastiftes ab, und betteten uns, nachdem Thomas endlich mit dem Sortieren diverser Zudecken fertig war, zur Ruhe.

Nach erholsamen Schlaf sollte nun das Frühstück her. An alles hatten wir gedacht, Brot, Butter und Milch alles da. Nur nichts für aufs Brot und somit steuerten den nächsten Aldi Markt an um Brotaufstrich zu besorgen. Das begehrte Produkt war schnell ausfindig gemacht, nun wollten wir so schnell wie möglich wieder raus aus dem Laden. Hier waren nur merkwürdige gestalten am Einkaufen. An der Kasse, dann nächste Hammer, da saß eine Kassiererin mittleren Alters die außer einem Kittel definitiv nichts an hatte, sie zeigte alles mit nicht zu übersehenden Stolz. Was aber in anbetracht ihrer Figur und Aussehens sehr grenzwertig war. Danach sah man sich etwas genauer um, zwecks Feststellung unserer Position. Die Wildsau war der Meinung dass man sich heute Nacht Verfahren haben müsste, und in Istanbul gelandet wäre, es war aber Hannover wie wir feststellen mussten.

Auf dem Weg zum Stadion, wo wir auf dem Parkplatz unser Frühstück zu uns nehmen wollten schmorte dann auch noch die Kaffeemaschine durch. Und mit ihr, auch noch gleich diverse Sicherungen, so dass wir ab sofort auf das Radio verzichten mussten. Nach halbwegs erfolgreichen Frühstück machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt, um diese zu besichtigen. Die Innenstadt von Hannover hatte jetzt nicht gerade so viel Höhepunkte zu bieten. Ich kann sie daher nur als Durchschnittlich einstufen, lag aber vielleicht auch an dem bis dahin miesen Wetter.

Auf dem Rückweg zum Stadion gibt es noch eine witzige begebenheit zu schildern. Wir kamen an einem Sonnenstudio vorbei, in diesem saßen drei Schwarze. Auf der Scheibe, hinter der die 3 saßen, stand „in keinem Sonnenstudio werden sie so Braun wie bei uns“. Hammerhart !!! Wir schütteten uns aus vor Lachen. Zurück am Bus, begannen auch schon die Vorbereitungen zum Mittagessen. Es gab Paprika Käse Würste und Unmengen an Salat, Vitamine sind wichtig. Also Grill aufgebaut und Feuer Frei.  Nachdem wir uns den Ranzen vollgehauen hatten, ließen wir das Ganze noch etwas Sacken. Später auf dem Weg zum Stadion stellten wir noch fest dass der SC Elite Hannover sein Heimspiel in der 2. Kreisklasse Hannover später gegen den SV Croatia Hannover austragen sollte. Natürlich war in dem Moment klar, nur mit uns, aber dazu später mehr. Das Niedersachsenstadion befand sich im Umbau, machte aber keineswegs einen schlechten Eindruck. Nur die Unterstützung der Heim Fans ließ ein paar Wünsche offen. Das Spielfeld ließ sich Prima einsehen, und das Wetter spielte auch mit.

Zum Spiel gibt es nicht viel zu berichten, außer dass sich unsere Helden nicht gerade mit Ruhm bekleckerten, und verloren. Nach dem Abpfiff der Partie machten wir uns auf zum nächsten Höhepunkt des Tages, dem Spiel zwischen SC Elite und SV Croatia. Aber erst nach zähen Verhandlungen war man bereit uns Zutritt zum Sportgelände zu gewähren. Der Sportplatz wurde von Security bewacht, da es wohl an Spieltagen von Hannover 96 schon öfters zu Problemen kam. Eigentlich schade das solche Maßnahmen anscheinend nötig sind. Aber Hartnäckigkeit zahlt sich eben aus, Hauptsache den Ground abgehakt. Das Spiel verlief sehr ruhig, man könnte auch sagen es war langweilig. Ebenso wie der Ground der sich als einfacher Sportplatz darstellte. Nun traten wir die Heimreise an, die wir an einem Stück durchziehen wollten, weil wir am nächsten Tag noch das ein oder andere Spiel bei uns zu Hause ansehen wollten. Unterwegs machten wir noch eine ausgedehnte Grillpause, wo der Rest der Würste verdrückt wurde. So gegen 1 Uhr Schlugen wir dann wieder zu Hause wieder auf.